(t)-Girl Diana

Transsexualität – Tagebuch einer transsexuellen Frau

Von Kindern lernen – Teil 1

Wir Erwachsenen könnten von Kindern viel lernen, leider tun wir das aber nicht sondern belächeln sie nur. Nachfolgende Geschichte bekam ich soeben via Mail (danke Anna-Maria), auch wenn sie erfunden sein dürfte, es gibt genug Kinder die genauso denken…..

Es war einmal ein alter Mann,
der jeden Morgen einen Spaziergang am Meeresstrand machte.
Eines Tages sah er einen kleinen Jungen,
der vorsichtig etwas aufhob und ins Meer warf.
Er rief: “Guten Morgen. was machst Du da?”
Der Junge richtete sich auf und antwortete:
“Ich werfe Seesterne ins Meer zurück.
Es ist Ebbe, und die Sonne brennt herunter.
Wenn ich es nicht tue, dann sterben sie.”
“Aber, junger Mann”, erwiderte der alte Mann,
“ist dir eigentlich klar, dass hier Kilometer um Kilometer Strand ist.
Und überall liegen Seesterne.
Du kannst unmöglich alle retten, das macht doch keinen Sinn.”
Der Junge hörte höflich zu, bückte sich,
nahm einen anderen Seestern auf und warf ihn lächelnd ins Meer.
“Aber für diesen macht es Sinn!”

Das erinnert mich an meine Tochter, als sie noch gaaanz klein war, rettete sie jede Schnecke die sie auf der Strasse fand, in dem sie sie sorgsam aufhob und in die nächste Wiese trug. Sie hätte wohl kein Verständnis gehabt, wenn man ihr erklärt hätte, dass Millionen anderer Schnecken heute noch überfahren werden. Sie hat unzählige Schnecken gerettet und ich bin extrem stolz auf sie, dass sie sogar für diese kleinen Lebewesen soviel Mitgefühl übrig hatte. Und es erinnert mich an eine andere Episode, in der meine Tochter ebenfalls wahre Grösse zeigte:

Im Alter von 7 Jahren entdeckte meine Tochter auf dem Schulweg einen ‘zerzausten Vogel’, der nicht mehr fliegen konnte und nach ihrem Empfinden Hilfe brauchte. Instinktiv stellte sie das Schutzbedürfnis des Vogels über die Pflicht, rechtzeitig zur Schule zu kommen, sie nahm den Vogel auf und brachte ihn einer Frau in der Nachbarschaft, die sich mit Vögeln auskennt. Man muss die Tierliebe meiner Tochter erlebt haben, um sich auch nur annähernd vorzustellen, wie glücklich und stolz sie über ihre ‘Tierrettung’ war.
Doch zu ihrer Überraschung hatte die Lehrerin nicht das geringste Verständnis für ihr Zuspätkommen und quittierte diese Episode mit einem Wölkchen im ‘Strafbuch’ der Klasse. Solche Wölkchen gelten als Strafpunkte die bei Erreichung einer bestimmten Menge mit doch relativ demütigenden Strafarbeiten abgegolten werden.
Meine Tochter nahm dieses Wölkchen verblüffenderweise relativ desinteressiert zur Kenntnis – ganz im Gegensatz zu sonstigen Gelegenheiten. Scheinbar zählte für sie nur der Vogel, sie wusste tief in ihrem kleinen Herzchen, dass sie etwas Gutes getan hat und das schien ihr wichtiger als die Strafe.
Zurück blieb ein Stückweit Verwirrung, warum sie bestraft wird dafür, jemandem geholfen zu haben.


 

Eine Reaktion zu “Von Kindern lernen – Teil 1”

  1. Juliet

    Erinnert mich an mich, als ich klein war, nur waren es bei mir Regenwürmer. Denen habe ich bei Regen aus Matsch Häuser gebaut ( man sagte bei mir, die Würmer kommen bei Regen aus der Erde, weil sie sonst ertrinken-waren also obdachlos) und war doch relativ enttäuscht, dass die Würmchen ziemlich schnell wieder verschwunden waren.
    Und die Lehrerin…no comment, ausser “dumme Nuss”

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