(t)-Girl Diana

Transsexualität – Tagebuch einer transsexuellen Frau

Transsexualität: Entwürdigung per Gesetz

Die Schweizer Bundesverfassung schreibt im ersten Kapitel über die Grundrechte in Artikel 7: Die Würde des Menschen ist zu achten und zu schützen. Dieser ethische Grundsatz ist Bestandteil jeder anständigen Nation, doch gilt dieses Grundrecht auch für transsexuelle BürgerInnen? Verstösst es nicht gegen unsere Verfassung, wenn Transsexuelle ein Leben führen müssen, das ihnen im Alltag immer wieder aus formal-juristischen Gründen die Würde entzieht?

Heute musste ich einen Arzttermin abmachen weil mir die Leute von Uni-Spital empfohlen haben, ich solle die Blut- und Leberwerte überprüfen lassen. Dieses kurze Telefon hat mich mal wieder ziemlich erschüttert, nicht wegen der Behandlung durch die Dame am Telefon sondern dadurch, dass ich von Gesetzes wegen gezwungen war, meine Würde als Frau abzulegen und mich als Mann für die Behandlung anzumelden.

Der Grund dafür ist relativ einfach, wenn auch bizarr. Nach Schweizer Gesetz ist eine transsexuelle Frau solange formal-juristisch als Mann zu betrachten, bis ihr primäres Geschlechtsteil umoperiert wurde. Ich will mich jetzt nicht darüber auslassen, dass es ein Armutszeugnis für eine Gesellschaft ist, wenn das Mannsein oder Frausein allein durch das primäre Geschlechtsorgan definiert wird und so das Geschlecht auf einen Zellklumpen reduziert wird, darüber werde ich bei anderer Gelegenheit schreiben. Diese reduktionistische Sichtweise hat jedoch zur Folge, dass ich als TransFrau in allen formalen Situationen den alten Namen und das falsche Geschlecht angeben muss. Im Falle eines Arztbesuches wird die Behandlung der Krankenkasse weitergeleitet und für die bin und bleibe ich ein Mann, bis zu ebendiesem operativen Eingriff, deshalb muss mich die Arztpraxis im Computer auch als Mann aufführen. Ich habe also schlicht keine andere Wahl als mich beim Arzt als Mann anzumelden, auch wenn ich dann als Frau dort eintreffe, um dann wieder als Mann von der Krankenkasse abgerechnet zu werden.

Das ist nur eine von vielen Situationen in denen Transsexuelle gezwungen werden, trotz Diagnose “Transsexualismus” für mindestens zwei Jahre als Frau im Alltag zu leben und gleichzeitig weiterhin als Mann zu gelten. Wie in aller Welt soll so eine Schizophrenie ausgehalten werden und mit welcher Logik rechtfertigt sich so ein Zustand? Und wo bleibt die Würde eines Menschen, wenn man zwar als transsexuelle Frau diagnostiziert wurde aber formal-juristisch nicht als Solche gilt? Entweder ich bin transsexuell oder ich bin es nicht, entweder ich bin eine (Trans)Frau oder ich bin es nicht, das kann und darf doch nicht davon abhängig sein, ob meine “Behandlung” abgeschlossen ist resp. ob dieser Zellklumpen nun die gesetzeskonforme Anordnung hat.

Egal ob ich mich für eine Wohnung oder einen Arbeitsplatz bewerbe, ob ich ein Zug-Abo löse oder ein Bankkonto eröffne, ich muss das stets mit der falschen Geschlechtsidentität tun obwohl ich ärztlich bestätigt eine Frau bin die in einem männlichen Körper lebt. Und das ist eine Entwürdigung, die kaum in Worte gefasst werden kann, es ist eine Selbstverleugnung oder Identitätsabsprechung die einem das Ich-sein verunmöglicht.

Wirklich tragisch ist diese Handhabung für Transsexuelle, die keine GaOp machen werden, denn die werden ihr ganzes Leben lang in diesem unerträglichen Zustand bleiben. Genau betrachtet kommt dies schon fast einem Operationszwang gleich und spätestens dann wird die Würde des Menschen nicht nur missachtet sondern mit Füssen getreten.

Solange das so ist, bleibt der Mensch philosophisch gesehen nicht mehr als ein Geschlechtsorgan mit ein bisschen Körper dran, ohne Persönlichkeit, ohne Identität, ohne Seele – einfach ein sich bewegender Zellklumpen.


 

56 Reaktionen zu “Transsexualität: Entwürdigung per Gesetz”

  1. Juliet

    Vor allem, wenn man bedenkt, dass diese Ga-Op nicht ganz ohne ist (ich habe Bilder gesehen), das ist nicht wie mal eben die Mandeln oder den Blinddarm rausnehmen.
    Ich finde, was Mann oder Frau zwischen den Beinen hat, geht niemanden was an und man sollte die Leute selbst entscheiden lassen dürfen, ob und welche Op’s sie machen lassen.

  2. Diana

    Eine GaOp ist wirklich eine extreme Geschichte, deshalb gibt es auch einige Transidente, die darauf verzichten, wenn auch oft schweren Herzens. Gerade diesen gegenüber ist es einfach nur grausam, dass sie dann zeitlebens einen männlichen Pass mit sich rumschleppen müssen, nur weil sie nicht bereit sind, so ein hohes Risiko einzugehen.

  3. Juliet

    Dieses Gesetz müsste dringend überarbeitet werden, sowas kann nur von Leuten kommen, die absolut keine Ahnung haben.

  4. Diana

    leider haben wir öfters mit Leuten zu tun, die keine Ahnung vom Thema haben. Immerhin ist es in Deutschland etwas besser, da gibts die sogenannte “kleine Lösung”. Wenn man ca ein Jahr lang als Frau lebt, kann man den Vornamen ändern lassen. Ich würd dann zwar Herr Diana heissen, aber immerhin wär mal der Name ok. In der Schweiz ist diese Variante nahezu nicht zu erreichen.

  5. Juliet

    Wie jetzt, Du kannst nicht mal so die VÄ bekommen?
    Ich kenn mich nur mit dem Verfahren in Deutschland ein bischen aus.

  6. Diana

    theoretisch gibts ein Bundesgesetz das sinngemäss sagt, dass jemand den Vornamen ändern kann, wenn er/sie darunter leidet. Das würde passen, aber das Gesetz wird regional umgesetzt und so ist man auf die Willkür der örtlichen Behörden angewiesen und diese wiederum haben in der Regel keine Ahnung von Transsexualität, ergo beisst man da meist auf Granit. Naja schlussendlich ist es eh eine fragwürdige Sache, solange “Herr” vor einem weiblichen Vornamen steht, bleibt es einfach bescheuert

  7. Juliet

    Die sogenannte “Auslegungssache” also.
    Mit der VÄ scheint es in Deutschland wohl einfacher zu sein, jedenfalls, was ich bisher so mitbekommen habe.
    Liegt aber vielleicht auch daran, dass sie meist auch die OP’s wollen, zumindest die, die ich kenne.

  8. Diana

    Fatal daran ist vorallem, dass die verweigerte Namensänderung resp Personenstandsänderung zu einem Teil der Entscheidungsgrundlage wird betreffend GaOp, deshalb schrieb ich im obigen Beitrag auch etwas überspitzt, dass es einem Op-Zwang gleichkommt.

    Eigentlich gäbe es nur eine sinnvolle und rational nachvollziehbare Vorgehensweise. Wenn die Diagnose “Transsexualität” gestellt ist, wird Name und Personenstand geändert. Nur so würde man der Tatsache gerecht, dass es sich bei den Betroffenen um Menschen des “anderen Geschlechts” handelt.

  9. Juliet

    Wenn ich das jetzt richtig in Erinnerung habe, heisst es doch, dass die Person den Stand erst ändern kann, wenn sie nicht mehr fortpflanzungsfähig ist. Jedenfalls bei den Transmännern (Hyterektomie). Den Aufbau müssen sie nicht machen.
    Wie ist das denn bei den Transfrauen, hat sich das mit der Hormontherapie nicht auch irgendwann erledigt?

  10. Diana

    theoretisch ja, aber die “chemische Kastration” könnte möglicherweise beim Absetzen der Medikamente reversibel sein, das soll zwar angeblich nicht so sein, aber unsere auf den Körper fixierte Welt will da auf Nummer sicher gehen, ohne Messer geht da nix.

  11. Juliet

    *humpf* die Hormontherapie muss doch sowieso lebenslang weitergeführt werden.
    Eh doof, steckst im falschen Körper, korrigierst es und Familie gründen ist dann nicht mehr. Mit welchem Recht eigentlich.

  12. Diana

    ja die muss lebenslang weitergeführt werden, aber theoretisch könnte es sich jemand irgendwann anders überlegen und die Medis absetzen und dann könnte jemand mit weiblichem Ausweis Vater werden und daran würde die Welt zugrunde gehen….. oder so, mehr hab ich auch nicht verstanden

  13. Bad Hair Days

    Im Rahmen von CEDAW wird auf diese Menschenrechtsverletzung jetzt ja auch die UNO hingewiesen
    http://atme-ev.de/images/Menschenrechtstexte/cedaw-schweiz.pdf
    2.1.

    We therefore urge Switzerland to allow all transgender people of all Cantons the right to
    chose their first name and pose no additional conditions, such as sterilization and/or
    surgery as a prerequisite for a legal name change.

  14. Diana

    danke für den Hinweis, ich habe mal was darüber gelesen, könnte sogar sein bei Dir, jedenfalls stellt sich halt schon die Frage, ob und in wann dieser Hinweis an die UNO umgesetzt wird und in unserem Ländle Einzug hält.

  15. Bad Hair Days

    Ich denke, es wird für die Schweiz schon ein grosser Schock sein, dass die UNO die Musterdemokratie wegen Menschenrechtsverstössen rügt

  16. Juliet

    Ich verstehe nicht, warum es so schlimm wäre, wenn jemand mit weiblichen Papieren Vater wird, ist das jetzt so anders, als würde eine (bio-)weibliche Person ein Kind austragen?

  17. Bad Hair Days

    Das arme Kind muss mit so perversen Eltern aufwachsen / diese Freaks sollen sich nicht vermehren

    Offizieller Kommentar von den an der Legislatur beteiligten Spezialisten in Deutschland zu diesem Punk Sinngemäss. Sie könnten sich nicht vorstellen, dass transsexuelle Menschen ja dann auf dem Weg des “alten Geschlechts” noch Kinder bekommen wollen.

    Entzug von Grund / Verfassungsrechten ohne Ende, aber es geht ja nur um Transsexuelle, die sind eh nicht normal.

  18. Juliet

    Ich bin sprachlos.
    Was ist denn dann mit denen, die vor der Angleichung Nachwuchs bekommen haben? Spricht man denen dann die TS ab?
    Und so etwas aus den Mündern von “Fachleuten”.

  19. Diana

    Das ist paradox, es geht nur um die Zeugung selbst, wenn man mal Vater ist wie ich, bleibt man’s, ist dann vielleicht eine Väterin oder sowas. Aber nachher wär dann eben dieser Weltuntergang oder was auch immer

  20. Diana

    Und zur UNO, ich bin immer noch skeptisch, ob die UNO darauf eingeht und diesen Standpunkt übernimmt. Falls ja, wär das ein Riesenerfolg, aber vorerst bleibe ich eher ungläubig.

  21. Bad Hair Days

    In Schweden gab es keine solche Regelung, nachdem Thomas Beattys Geschichte Bekannt wurde, wurde die Kastrationsbedinung auch dort eingeführt.

    Aber auch bei bestehenden Elternschaften tun sich die Behörden schwer. In D bestand Scheidungszwang und der Ehepartner musste der Transition zustimmen.

  22. Diana

    Ja der mit dem Scheidungszwang ist so ziemlich das Absurdeste, da wird von der Würde des Menschen geredet, vom Recht der Selbstbestimmung, aber man fordert die Scheidung und Kastration, wenn jemand seiner Identität entsprechend leben will.

  23. Juliet

    Ja, den Wirbel um Thomas Beatty habe ich mitbekommen und er ist auch nur an die Öffentlichkeit gegangen, weil seine Nachbarn es sonst getan hätten, die sich ähnlich geäussert haben wie die “Fachleute”.
    Ich bin nicht ganz auf dem Laufenden, aber ich meine, Scheidungszwang besteht inzwischen nicht mehr. Es ist inzwischen auch Homosexuellen Paaren erlaubt zumindest Standesamtlich zu heiraten, damit wär’s eh hinfällig.

  24. christian

    im 4. eintrag schrieb diana, dass sie mit der sog. kleinen lösung in D “herr diana” heißen würde. das ist glücklicherweise nicht so: das bundesverfassungsgericht hat in einer sehr klar und deutlich formulierten entscheidung von 1996 dekretiert, dass sich die anrde selbstverständlich nach dem vornamen richten muss. zwar kommt es immer mal wieder vor, dass behörden, etwa bei wahlbenachrichtigungen da fehler machen, aber mit dieser entscheidung im rücken ist es kaum ein aufwand, sie zu korrektem verhalten zu veranlassen.

    juliet schreibt im 7. eintrag, dass die kl. lösung in deutschland vergleichsweise einfach sei. das stimmt, allerdings muss man sich dafür von 2 “expertInnen” begutachten lassen. diese begutachtung ist i.d.R. easy, aber für nicht wenige eben doch belastend. außerdem: was geht es andere leute überhaupt an, wie sich jemand elbst geschlechtlich einsortiert? viele bleiebn übrigens in D bei der kl. lösung – wegen des zwangs zu operativen veränderungen (bzgl. dem “äußeren erscheinungsbild” und der herstellung der fortpflanzungsunfähigkeit).

    im 21. eintrag heißt es, dass in D der ehepartner einer personenstandsänderung zustimmen müsse. das ist nicht richtig – ein blick ins gesetz (§ 8 TSG) verhilft (fast) immer zu besserer rechtskenntnis ;-) ansonsten ist der scheidungszwang seit dezember 2008 aufgehoben und im juni 09 aus dem TSG gestrichen worden. falsch ist auch, dass sich die behörden bei bestenden elternschaften schwertun. im gegenteil: die rechte der eltern sind im TSG explizit gesichert. ein problem ist es jedoch, wenn man nach der vornamensänderung elternteil wird: findet die geburt mehr als 300 tage nach der vornamensänderung statt, verliert man den geänderten vornamen wieder. allerdings gibt es auch eine härtefallregelung.

    grüße in die nachbarschaft! :)

  25. Diana

    @Christian: Danke für Deine umfangreichen Informationen. Das es bei der Kleinen Lösung nicht “Herr Diana” heissen würde, wusste ich nicht, das ist genial für deutsche Transidente. In der Schweiz gibts das wie gesagt nicht, hier gibts nur die Vornamensänderung aufgrund von “Leiden”, dann würde ich tatsächlich “Herr Diana” heissen. Da kann ich mich gleich Idiotin nennen, klingt nicht schlechter.

    @Juliet: Hierzulande wird unterschieden zwischen Heirat und “eingetragener Partnerschaft”. Will eine verheiratete TransFrau die Personenstandsänderung, muss sie sich scheiden lassen und kann dann eine eingetragene Partnerschaft machen. Da bin ich aber nicht 100% sattelfest, weil ich mich damit nicht beschäftigt habe, ich solo.

  26. Bad Hair Days

    Hallo Christian.

    Der zwang zur Scheidung wurde als Verfassungswiedrig eingestuft (wie schon so einiges am alten TSG) – sieht man sich das neue an, so ist es im wesesntlichen darauf ausgerichtet, alle bisherigen verfassungswidrigen Zusätze heraus zu lassen und bietet wenige Erleichterungen für Nonoperative und im Gutachterverfahren. Es hat aber immer noch Verfassungswiedrige Inhalte, wie eben das Fortpflanzungs”verbot”.

  27. Diana

    Bezieht sich das jetzt auf Deutschland oder die Schweiz?

  28. Bad Hair Days

    Deutschland. Die Schweiz hat ja kein Transsexuellengesetz.
    Ich bin in der blöden Situation, beiden rechtlichen Situationen ausgesetzt zu sein. Da deutsches Recht von EU Recht übersteuert wird und ich mittlerweile PostOp bin, Es ist auch eine ganz lustige Situation. Nach EU Recht bin ich bereits rechtlich weiblich (mit beendigung der GaOP), nach deutschen noch nicht, da ich noch keinen Antrag über da TSG gestellt habe – und die schweizer Behörden wissen noch von gar nichts ;-)

  29. Diana

    verrückte Welt, Obelix würd jetzt sagen: die spinnen, die Europäer :-)

  30. Bad Hair Days

    Nochmal zum deutschen TSG:

    Ich habe hier gerade eine Übersicht gefunden, alleine 3 Punke wurden durch das Verfassungsgericht aufgehoben:
    Einzelne Vorschriften des TSG wurden durch Rechtsprechung für verfassungswidrig erklärt oder
    vom Wortlaut des Gesetzes abweichend ausgelegt:
    − die in § 7 Absatz 1 Nr. 3 vorgesehene Unwirksamkeit der Vornamensänderung bei nachträgli-
    cher Eheschließung des Betroffenen (Beschluss des BVerfG vom 06.12.2005 – 1 BvL 3/03 -),
    − die in § 8 Abs. 1 Nr. 3 vorgesehene Voraussetzung für die Feststellung und rechtliche Aner-
    kennung der anderen Geschlechtszugehörigkeit, dass der Betroffene nicht verheiratet ist (Be-
    schluss des BVerG vom 27.05.2008 – 1 BvL 10/05 – ),
    − bei Frau-zu-Mann Transsexuellen die geforderte deutliche Annäherung an das andere Ge-
    schlecht durch einen operativen Eingriff an den äußeren Geschlechtsmerkmalen: operativer
    Penoidaufbau und / oder eines künstlichen Hodens sowie eine Scheidenverschlussoperation
    sind nicht erforderlich (OLG Zweibrücken, Beschluss vom 07.05.1993 – 3 W 5/93 – und OLG
    Hamm, Beschluss vom 15.02.1983 – 15 W 384/82 -).

    Die Beschlüsse des BVerfG vom 16.03.1982 – 1 BvR 938/81 -, 26.01.1993 – 1 BvL 38/92 u.a. – und
    18.07.2006 – 1 BvL 1/04 und 12/04 – wurden durch das Gesetz zur Änderung des Passgesetzes
    und weiterer Vorschriften vom 20.07.2007 (BGBl I S. 1566) umgesetzt.

  31. christian

    noch eine anmerkung zu eintrag 17:
    Bad Hair Days schrieb: “Offizieller Kommentar von den an der Legislatur beteiligten Spezialisten in Deutschland zu diesem Punk Sinngemäss. Sie könnten sich nicht vorstellen, dass transsexuelle Menschen ja dann auf dem Weg des “alten Geschlechts” noch Kinder bekommen wollen.”
    man sollte schon sauber recherchieren: das ist kein “offizieller kommentar” von “spezialisten”, sondern das ist die auffassung eines nicht kleinen teils der trans*-community selbst. zwar wollen nicht wenige kinder, aber eher selten auf dem wege der nutzung der eigenen biologischen möglichkeiten.
    irgendwelche offiziellen äußerungen zu diesem thema aus dem bereich des deutschen bundestages hat es nicht gegeben.

    weiter schrieb Bad Hair Days:
    “Entzug von Grund / Verfassungsrechten ohne Ende, …”
    das ist unfug. keinem transmenschen werden grundrechte entzogen, sieht man vom “tauschhandel” personenstandsänderung gegen oprativen eingriff ab. der staat zwingt niemanden (i.e.S.), zu irgendwelchen entscheidungen. es gibt in D keine zwangskastrationen von staatswegen für trans*-personen. was eine trans*-person macht und welche schritte sie geht, bleibt allein ihr überlassen. dass da innere zwänge eine rolle spielen und der angebotene tauschhandel unzumutbar und nicht oder nur schwer (etwa mit dem im GG fixierten sittengesetz) zu rechtfertigen ist, ist für viele (nicht alle!) in der trans*-community unstrittig.

    anzumerken wäre noch, dass das bundesverfasunsgericht mit seinen bisherigen entscheidungen zum TSG dem alltagsbewusstsein in deutschland weit vorausgeeilt ist.

  32. Bad Hair Days

    Hallo Christian. Ich wäre vorsichtig, anderen mangelnde Recherche vorzuwerfen, wenn du nicht alle Fakten kennst.

    http://atme-ev.de/images/texte/Eingereichte_Berichte/bmi%20090407%20tsrrg-e.pdf
    “Von den
    Sachverständigen wird diese Verfahrensvorausetzung überwiegend als
    sachgerecht angesehen, weil es nicht begreifbar sei, dass Personen sich als
    transsexuell bezeichnen, gleichwohl aber in ihrem biologischen Geschlecht
    Kinder zeugen oder gebären wollen. “

  33. christian

    zu den einträgen26 und 30 von Bad Hair Days:
    es gibt kein neues TSG! es gab einen referentenentwurf, der den interessengruppen zur verfügung gestellt worden ist und auf grund der massiven kritik nicht in den bundestag eingebracht worden ist. da das prinzip der diskontinuität gilt, ist er für die jetzige legislatur (die endet im herbst d.J.) vom tisch.
    in diesem referentenentwurf ist immerhin der verlust der vronamensänderung bei fortpflanzung entfallen – das fand ich schon sehr bemerkenswert. unsinnig war jedoch, dass für die personenstandsänderung weiterhin das die fortpflanzungsunfähigkeit voraussetzung sein sollte – zumal im sozialen umgang die voirnamensänderung eine weit größere rolle spielt als die die personenstandsänderung. immerhin hat der referentenentwurf damit das prinzip, das männer keine kinder kriegen und frauen keine kinder zeugen sollen (so die begründung im referentenentwurf für das erfordernis der fortpflanzungsunfähigkeit bei personenstandsänderung), schon über bord geworfen, zumindest auf der habituellen ebene.

    zur liste der entscheidungen des bundesverfassungsgericht im eintrag 30: diese entscheidungen sind allesamt geltendes recht! leider hat sich bis jetzt noch niemand gegen die operationen als voraussetzungen für die personenstandsänderung geklagt bzw. das verfahren bis zum bundesverfassungsgericht getrieben. ich bin ziemlich sicher, dass das gericht den kuhhandel OP gegen personenstandsänderung kippen würde.

  34. christian

    zu eintrag 32: man sollte auch die qualität der recherche von atme kennen.

  35. Bad Hair Days

    Christian – das ist ein offizielles Dokument.

    Du darfst mich aber gerne überzeugen, dass das Gesetz nun doch nicht doch nicht in Kraft tritt (das dann ja auch nicht mehr TSG heist)

    Mir ist nur folgendes aus dem offiziellen Dokument bekannt:

    Zu Artikel 3 Inkrafttreten, Außerkrafttreten
    Die Vorschrift regelt das Inkrafttreten und stellt auf den Tag des Inkrafttretens des
    FGG-Reformgesetzes ab, weil die Verfahrensvorschriften des FamFG nach § 4 des
    Entwurfs für das gerichtliche Verfahren zur Änderung der Vornamen und Feststellung
    der Geschlechtzugehörigkeit anwendbar sind. Das FamFG tritt als Art. 1 des FGG-
    Reformgesetzes am 1. September 2009 in Kraft.

    Und was die Recherchequalität von ATME betrifft. Treffen die Aussagen von ATME und die Abmahung Deutschlands durch die UNO nicht deinen Geschmack, wie du es ja auch schon in den Zeit.de-Kommentaren deutlich gemacht hast?

    Da hätte ich dann schon mal gerne ein paar Konkrete Hinweise auf Recherche-Fehler.

  36. Bad Hair Days

    Dazu möchte ich auch mal Nachreichen: Ohne Einsatz der ATME gäbe es auch die CEDAW Eingabe der Schweiz nicht.

  37. christian

    hallo Bad Hair Days,
    die von Dir zitierten passagen aus dem referentenentwurf gehören in jeden gesetzentwurf, sie werden nicht etwa erst hinzugefügt, wenn der gesetzentwurf den bundestag passiert hat. ich weiß das – ich war selbst bundestagsabgeordneter ;-) fakt ist: der referententwurf hat den bundestag nicht erreicht, kann also nicht gesetz geworden sein – von der dafür nötigen mehrheit in der abstimmung mal ganz abgesehen.

    zu ATME: deutschland ist, trotz der rührigen bemühungen von ATME und anderen, leider nicht von den UN abgemahnt worden. der CEDAW-ausschuss hat lediglich deutschland ermahnt, künftig engeren kontakt zu NGO´s zu halten, von trans im gesamten dokument kein wort. leider.

    dass Du mit so vagen aussagen: “Von den
    Sachverständigen wird diese Verfahrensvorausetzung überwiegend als
    sachgerecht angesehen, weil es nicht begreifbar sei, dass Personen sich als
    transsexuell bezeichnen, gleichwohl aber in ihrem biologischen Geschlecht
    Kinder zeugen oder gebären wollen. “ agierst, spricht nicht für Dich.
    von welchen “sachverständigen” ist hier die rede? ich war selbst als sachverständiger bei der anhörung des innenausschusses des bundestag anfang 2007 dabei und kann die zitierte meinung als äußerung “der sachverständigen” nicht bestätigen.
    zum weiteren solltest Du nicht ignorieren, dass die zitierte äußerung von einem sehr großen teil der mehrheit der trans*-community geteilt wird (ich vermute, es ist die überwiegende mehrheit, zumindest spricht die debatte im größten deutschsprachigen internetforum http://forum.ftm-portal.net dafür). dieses simple gut-böse-schema spiegelt nicht die realität wider.

  38. Bad Hair Days

    Wie gesagt, dieses Zitat stammt aus einem Offiziellen Dokument des Innenministeriums. Wenn es dir nicht Ausführlich genug ist, beschwere dich bitte dort.

    Das den CEDAW bericht Betrifft, hast du wohl falsch gelesen. Sowohl auf den Schattenbericht der Intersexuellen als auch auf den Schattenbericht der Transsexuellen wurde eingegangen.

    http://badhairdaysandmore.blogspot.com/2009/01/uno.html

    In der Stellungname der Volksvertreter wurde allerdings nur noch _Transsexualität_ angesprochen, nicht mehr Intersexualiät

    http://badhairdaysandmore.blogspot.com/2009/02/uno-vorstellung-des-deutschen-berichts.html

    Das viele Betroffene das Thema kontrovers diskutieren, rechtfertigt noch lange keine Grundrechtsverletzung.

    Aber du bist/warst Politiker, das erklärt natürlich, warum dich Fakten herzlich wenig interessieren und du alles in Grund und Boden reden willst…
    .., und ständig mit schlechter Recherche kommst, als Beleg aber immer nur Hörensagen anführst.

  39. Bad Hair Days

    Jetzt musst du mir aber etwas erklären: Du selbst hast die Grundrechtsverletzung dieses Punktes angeführt:

    http://www.sueddeutsche.de/kultur/348/441089/text/1/
    Wer auch den Geschlechtseintrag in allen Dokumenten ändern will, darf nicht verheiratet sein, muss dauerhaft fortpflanzungsunfähig sein und sich operativen Eingriffen unterziehen. “Damit ist das Recht auf körperliche Unversehrtheit verletzt”, kritisiert Schenk.

    Und warum jetzt diese ganze Tirade? Hast du deine Meinung aufgrund besagter Diskussionen geändert?

  40. christian

    zu 38. könntest Du die dokumente nennen? nur, damit wir hier über dasselbe reden. ich habe zunehmend den eindruck, dass dem nicht so ist. auch habe ich nirgendwo was zu einem mangel an ausführlichkeit gesagt. aber ich weiß es ja inzwischen: fakten sind für Dich ja nicht so wichtig. schade, denn ich freue mich eigentlich über jede/n, die/der sich engagiert. es sollte nur eben mit sachkunde geschehen.

    hier der link zur webseite des frauenrates, auf dem das besagte dokument in deutscher übersetzung zu finden ist:
    http://www.frauenrat.de/deutsch/infopool/informationen/informationdetail/back/11/article/cedaw-2009.html
    wenn Du dieses dokument durchsuchst, Dir die punkte 61 u. 62 anschaust, wirst Du oben gemachte meine aussage bestätigen müssen. ist doch nicht so gut, Deine recherche, hm?

    ansonsten fordere ich Dich auf, beleidigungen hier zu unterlassen. als politiker gearbeitet zu haben, erklärt gar nichts – es gibt, ebenso wie unter trans-menschen, kluge und dumme, ehrliche und schlitzohrige, gut und schlecht arbeitende, fleißige und faule etc. eigentlich eine banalität. dass jemanden erklären zu müssen ist schon starker tobak. wie alt bist Du eigentlich? vielleicht gibt es ja mildernde umstände ;-)

    zum zitat aus der süddeutschen: ja, der kuhhandel OP gegen personenstandsänderung tangiert das recht auf körperliche unversehrtheit, das ist nach wie vor meine meinung. aber es sind insofern keine grundrechte verletzt, als niemand von staatswegen dazu gezwungen wird. das ist ein unterschied.

    ja, weshalb der ganze aufriss? weil es mich persönlich ärgert, wenn leute unsauber argumentieren und – in bezug auf trans* – die ohnehin schon zuhauf bestehenden irrtümer in der community noch weiter verfestigen und letztlich den gegenerInnen einer grundlegenden reform nützen – ohne es zu wollen natürlich, das ist schon klar.

    die beste und einfachste lösung des ganzen problems ist ohnehin, das TSG abzuschaffen und die wenigen tatsächlich notwendigen regelungen in bestehendes recht zu integrieren. das recht auf wahl des eigenen vornamens sollte für alle gelten, ebenso wie das recht auf wahl des personenstandes. einzige einschränkung: die geschlechtliche konnotation des vornamens sollte dem personenstand nicht widersprechen (zumindest solange es nur zwei zur auswahl gibt – das wäre die nächste baustelle). wer sich für die rechtliche fundierung dieses vorschlags interessiert, kann gern meine stellungnahme zum TSG-reformgesetz (was glücklicherweise jetzt ersteinmal keine rolle mehr spielt) für das innenministerium zugeschickt bekommen.
    einen schönen nachmittag noch – muss noch arbeiten :-)

  41. Bad Hair Days

    Eigentlich hatte ich ja schon alles gesagt, und ich weis sehr gut, wer mit den persönlichen Beleidungen begonnen hat – und wo.

  42. Bad Hair Days

    Moment… ich habe einen Link auf das Original.
    Und du verweist auf eine Übersetzung, die nicht final ist?

    WIE FALSCH BIST DU?

  43. christian

    @ Bad Hair Days,
    gut, dass Dir bewusst ist, wer hier mit beleidigungen angefangen hat. ich will das mal als geset guten willens gelten lassen (obwohl Du in 42. beitrag schon wieder eine rückfall hast). kannste das nicht mal lassen? ist langweilig.

    nun wieder zur sache: ich habe die links in Deinen beiträgen hier durchgesehen – aber keinen link zu einem UN-originaldokument gefunden. postest Du ihn bitte noch einmal?

    ansonsten gibt es keinerlei anlass, der übersetzung des abschlussdokuments zu misstrauen. außerdem sind vielleicht nicht alle des englischen mächtig, insofern ist es doch eher fair, auch auf ein deutschsprachiges dokument zu verweisen, oder?

    bin auf das original gespannt! die numerierung ist mit sicherheit die gleiche.

    p.s. was hat eigentlich der verweis auf ein deutschsprachiges dokument mit “falsch-sein” zu tun? aber das musst Du hier nicht unbedingt ausbreiten. es geht hier ja um ein sachthema, nicht wahr?

  44. christian

    @Bad Hair Days
    und schick bitte auch noch den link zu dem zitat, das Du in Deinem beitrag unter der nr. 17 angeführt hast, mit. :-)

  45. Bad Hair Days

    > geht hier ja um ein sachthema, nicht wahr?

    Nein, bei jedem von dir veröffentlichten Kommentar, ob auf Zeit.de oder hier, geht es nur um persönliche Angriffe.

    Schon mal was von Sinngemäss (später im Wortlaut wieder gegegeb) gehört?

    In meinen Artikeln finden sich nicht nur die Übersetzungen der wichtigsten Passagen, sondern auf die Quellen (bequem als Link zum klicken)

    Aber die UNO selbst ist als Quelle wohl auch nur eine der Parteien, die schlecht recherchiert.

    Du behauptest unglaublich viel und belegst gar nichts.

    Ich könnte jetzt ja verstehen, wo deine Motivation liegt… 2002 hast du mit Pressemitteilungren versucht was zu erreichen, und dann erzähle ich in meinem Zeit artikel einfach, dass so vieles.. wie “Geschlechtsumwandlung” daran falsch war. Das kränkt natürlich dein männliches Ego… das ich dir übrigens zugestehe.
    Ganz im Gegensatz zum Meister des Wissens, wenn es um mich geht. War sicher doch kein Versehen,
    MEINE LIEBE (Ist nur Reflektion, ich habe keine Sekunde Zweifel daran, dass du ein Mann bist)

  46. christian

    wo sind denn nun die links? findest Du sie gerade nicht? ist kein problem, dann eben später.

    da ich den eindruck habe, dass wir von verschiedenen sachen reden, hatte ich Dich um die links gebeten. über sinngemäße darstellungen lohnt es sich nicht zu diskutieren, denn sie sind ja schon resultat einer interpretation, deren qualität ja immer auch von der kompetenz der interpretierenden abhängen.

    im gegensatz zu Dir beziehe ich mich auf UN-originaldokumente (die deutsche übersetzung eines offiziellen UN-dokument ist im übrigen auch ein solches) und habe den link genannt.

    wenn die links, um die es hier geht, so einfach und bequem in Deinen artikeln (welchen?) auffindbar sind, warum postest Du sie hier nicht einfach? Du bist es, der hier vieles behauptet und nix belegt (ich erinnere nur an Deine behauptung, es gäbe in sachen trans ein neues gesetz und Du das damit begründet hast, dass im referentenentwurf was von Inkrafttreten stand). diskussionen mit dem ziel der gegenseitigen bereicherung sind so nicht möglich.

    von welchen persönlichen angriffen redest Du eigentlich? schon die bloße tatsache, dass ich Dir nachgewiesen habe, dass Du Dich oft im vagen aufhältst, statt die fakten zur kenntnis zu nehmen und es Dir auch mitgeteilt habe (sowohl im ZEIT-disput als auch hier wieder) in der hoffnung, dass Du einfach mal genauer nachschaust, wertest Du das als angriff? o.k. – da kann ich Dir denn auch nicht helfen.

    ich breche den disput mit Dir ab, bis Du endlich fakten für Deine behauptungen auf den tisch legst, dann reden wir weiter (obwohl Du Dich mit dem gebrauch der falschen anrede aus dem kreis der ernstzunehmenden diskutatInnen entfernt hast und es sich vermutlich angesichts des so offensichtlichen mangels an lauterkeit nicht lohnt). aber ich bin optimist.

    bis denne!

  47. christian

    @Bad Hair Day
    ach doch noch was, kannst Du bitte noch meine pressemitteilung von 2002, auf die Du Dich am schluss Deines beitrags mit der nr. 45 schicken oder posten?
    ich würde zu gern nachsehen, ob ich das tatsächlich den begriff “geschlechtsumwandlung” verwendet habe.

    sorry an die anderen hier – ich weiß, sowas nervt. :-/

  48. Bad Hair Days

    Hallo Christian

    Die Links sind in den Artikeln enthalten. Das dein Lesen dir offensichtlich Schwierigkeiten bereitet, hat du ja bereits bei der Zeit gezeigt. Und auch da habe ich dir sogar unaufgefordert entsprechende Quellen genannt – Verhalten hast du dich wie hier auch: Dieses komplett ignoriert und wieder auf Quellen insistiert. Und reflektierst – wo du nicht im geringsten mit Recherche glänzt, wirfst du es mir vor. Wo du Dinge behauptest (die nicht falsch sein müssen) sind dir Belege und Belegbarkeit ziemlich unwichtig.

    Und was deine Pressemitteilung betrifft. Ich habe einen Artikel gelesen und einen Auszug hier hinein kopiert. Wenn du einen Bedarf hast, deine ursprüngliche Pressemitteilung einzusehen, dann schau in deinen Unterlagen, ich bin doch nicht deine Sekretärin.

    > sorry an die anderen hier – ich weiß, sowas nervt. :-/

    Schade, dass du dich nur bei den anderen Entschuldigst. Aber du hast Recht, deine selbstgerechte Art nervt.

  49. christian

    hm, wieder nix von Bad Hair Days außer geblubber. vermutlich hat er oder sie tatsächlich keinenquellen oder weiß nicht, was eine solche ist. offenbar besteht seiner/ihrerseits kein interesse an einem sachlichen disput. auch gut. (btw: nein, Du bist nicht meine sekretärin. bei mir hättest Du wegen Deiner schlampigen arbeitsweise und Deinen inakzeptablen umgang mit leuten, deren äußerungen Dir nicht gefallen, auch keine chance)

    themenwechsel: was erfreuliches!
    thomas hammarberg, der menschnrechtskommissar des europarats hat ein papier “Human Rights and Gender Identity” veröffentlicht:
    https://wcd.coe.int/ViewDoc.jsp?id=1476365&Site=CommDH&BackColorInternet=FEC65B&BackColorIntranet=FEC65B&BackColorLogged=FFC679

    leider fehlen dem europarat die instrumente, die mitgliedsstaaten zur umsetzung dieser grundsätze zu bewegen, wie das die EU via richtlinien kann. wichtig isses trotzdem!

    so, dann verabschiede ich mich jetzt und wünsche insbesondere der seitenbetreiberin weiterhin viel aufmerksamkeit für die site. :-)

    hoffentlich tut sich bald was in sachen transrecht in der schweiz – das ist ja harsträubend! im vergleich dazu ist die situation D doch um einiges besser, auch wenn noch sehr viel zu tun bleibt.

    servus
    se positionen kaum durchnicht die möglichkeiten, die EU zur durchsetzung solcher positionen hat

  50. Bad Hair Days

    > hat er oder sie … seiner/ihrerseits

    Was wieder aufzeigt, dass sie nicht lesen können (oder wollen), denn auf die korrekte Anrede machte ich sie bereits in der Zeit Diskussion aufmerksam.

    Wie sie eine Diskussion führen wollen, wenn sie nur mit Beschuldigungen und Diffamierungen, aber ohne haltbare sachliche Argumente arbeiten, ist mir schleierhaft.

    Und was die Rechtslage in der Schweiz betrifft… Lieber kein Gesetz, als etwas dem TSG entsprechendes. Und das Demokratie in der Schweiz eine ganz andere Bedeutung hat als in Deutschland, sollte ich nicht erklären müssen.

  51. Juliet

    Ihr Lieben,

    Wisst Ihr eigentlich noch, worum es genau geht?
    Ich hab mittlerweile den Faden irgendwie verloren und ich finde es Diana und ihrem Blog gegenüber ein bischen unfair, wenn sich so gezofft wird.
    Sorry Diana, ich will Dir nicht über den Mund fahren, ist ja schliesslich Deine Seite und Du entscheidest, aber ich find’s Schade, dass das gerade solche Ausmasse annimmt.
    Ich weiss, dass es bei dieser Thematik nicht leicht ist, sachlich und bei den Fakten zu bleiben, aber ich komm so langsam nicht mehr mit..

  52. Diana

    Ich frage mich auch schon länger was das soll. Ist es so schwer, unterschiedliche Meinungen zu diskutieren ohne einander gleich mit dem Zweihänder in Stücke zu hauen? Ich will gar nicht darauf eingehen wer angefangen hat oder wer da mehr die Sau rauslässt, ich würde es einfach begrüssen, wenn hier wieder etwas Anstand und Respekt einkehrt, ok?

  53. Robyne

    Bin neu hier … zurück zum Ursprungsthema!
    Was beschrieben wird betreffs Identität, Anrede bei Spital, Arzt, Krankenkasse .. ist für dich Diane Praxis, für mich ‘Theorie’, denn es geht auch anders. Bei de KK bin ich Frau, beim Arzt (meistenms) auch, und sogar die Uniklinik schafft es mich ‘richtig’ zu benamsen … alles ohne TSG. Frau musste nur nett reden mit den Leuten. LG.

  54. Diana

    Herzlich willkommen, Robyne, und besten Dank für den Tipp. An der Uni-Klinik werde ich als Mann angeschrieben, Diana steht einfach in Klammer, aber ich werde immerhin korrekt angesprochen. Bei der Arztpraxis wäre das weniger ein Problem, aber ich hatte Bedenken, dass die KK die Rechnungen nicht annimmt, wenn ein falscher Name drauf steht. Es hängt also vorallem an der KK und hier frage ich mich, wie Du die dazu gebracht hast. Nur mit einer simplen Adressänderung oder einem netten Brief wird das wohl kaum gehen, oder doch?

  55. tamila

    Liebe Diana,
    habe dazu in der endlos Warteschleife Krankenhaus einen ganz passenden Spruch in der Zeitung gefunden.

    “Wenn man sieht, was wir Menschen einander antun, müsste man eigentlich schwarzsehen, was unsere Seelen angeht”.
    Gabriele Schulze, die Waldfrau

  56. Diana

    @Tamila: das wird wohl auch der Ursprung meines schwarzen Humors sein ;-)

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