T-Girl Diana

Tagebuch einer transsexuellen Frau

T-Girl Diana – Tagebuch einer transsexuellen Frau

Sei herzlich willkommen, liebe(r) Leser(In) in diesem Blog-Tagebuch einer transsexuellen Frau. Erlaube mir, Dich zu entführen, in die Welt einer transsexuellen Frau – beginnend vom Tag des sozialen Rollenwechsels bis hin zu – naja – bis hin zu heute, dem Tag der alles hinter sich lässt und der für die Zukunft alles offen hält.

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24 Reaktionen zu “T-Girl Diana – Tagebuch einer transsexuellen Frau”

  1. Svenja-and-the-City

    Oh, Diana, das neue Foto sieht klasse aus. Sag mal, Girl, du wirst ja immer weiblicher. Ich wette, dich erkennt schon lange niemand mehr als NichtBioFrau, oder?!
    Liebe Grüße und ein frohes neues Jahrzehnt.
    Svenja

  2. Juliet

    @Diana

    Siehste? ;-)

  3. Diana

    Hey Svenja, auch Dir ein frohes neues Jahrzehnt :-) Ja es geht langsam vorwärts, einerseits ist das Gesicht etwas sanfter geworden und andererseits klappts mit der Bemalung langsam. Nun hab ich auch endlich die Augenbrauen etwas geschmälert, die nächsten Bilder werden vielleicht noch etwas besser. Aber ehrlich gesagt, das ist auch das beste Bild das ich hab ;-)

    Was das Passing anbelangt, ich würds mal so sagen, wenn ich einfach so durch die Menge stöckle, falle ich nicht mehr gross auf, ich denk da geh ich bei den meisten durch. Aber im Nahkampf wirds schon enger, vorallem wenn die Leute gelangweilt auf den Zug warten oder so Situationen, dann gucken sie genauer und dann gibts schon noch Leute die dann etwas irritiert sind im Stil von “was zum Geier ist denn das für n’Ding”. Aber wenn ichs mit Anfang Jahr vergleiche, dann sind es Welten. Damals wurde ich angeguckt als wären wir alle im Zoo, das hat sich deutlich geändert.

  4. frau kuni

    jetzt hab ich mich hier etwas umgesehen und möchte Dir sagen, dass ich finde, Du wirkst auf den Fotos unheimlich nett. Vor allem auf denen, auf denen Du lachst. Das kommt irre sympathisch daher. Und “auffallen” würde mir erstmal nix. Es gibt viele Frauen mit etwas herberen Gesichtszügen, na und? ich empfind das immer als wohltuenden Kontrast zur Einheitsmasse.

  5. Diana

    @Frau Kuni: danke für das Kompliment, in sowas könnte ich stundenlang baden ;-)

  6. Juliet

    Siehste? Glaubst Du’s jetzt endlich? ;-)

  7. samate

    habe deinen blog gefunden
    mich stundenlang festgelesen
    dich moegen gelernt
    den braten im ofen vergessen
    der mann musste hungrig ins bett
    lese immer noch
    kann nicht aufhoeren
    bin total begeistert
    mann hungrig eingeschlafen
    lese immer noch
    boah ich bin begeistert
    will mehr von dir
    kann nicht aufhoeren zu lesen
    der braten schmeckt morgen auch noch

  8. Diana

    Wow, öhm, mir fehlen grad irgendwie die Worte. Für eine Bloggerin gibt es nichts Schöneres, als wenn sie ihre LeserInnen fesseln kann und für mich ist es noch viel mehr Wert, weil mir soviel daran liegt, den Menschen einen Einblick in die Gefühlswelt einer transsexuellen Frau zu geben. Dass Dein Braten nun hin ist und Dein Mann hungring ins Bett musste, ist ein grosses Geschenk an mich, dafür danke ich Dir von Herzen…….. und bitte Deinen Mann um Entschuldigung ;-)

  9. Gesche

    Liebe Diana,

    auch ich bin gerade dabei, deinen Blog durchzulesen.
    Ich finde es natürlich besonders toll und begeisterungswürdig, daß du die Pipes spielst, yeah!
    Ich spiele nämlich die Irish Fiddle (bin ganz besessen davon), und weiß, wie diese Art Musik einen hypnotisieren kann.

    Ganz liebe Grüße

    Gesche

  10. Diana

    Halo Gesche, das ist tibetisch, stimmts? Wie Du beim weiterlesen sehen wirst, musste ich das Pipespielen vorläufig aufgeben, es braucht mehr Zeit als ich momentan habe. Aber von dieser Sucht kommt man ja nie wirklich los, ich werd also sicher wieder anfangen, es gehlt mir schon sehr.

  11. Gesche

    Nein, Geshe mit sh wäre tibetisch ;-)
    Ich komme allerdings aus S-H.
    Ich glaube, Gesche ist eine friesische Form von Gertrud oder so.
    Gut, daß du weitermachen willst pipemäßig!

  12. Diana

    na da war ich wohl zu voreilig, ich bin seit meiner Jugendzeit fasziniert von der tibetischen Kultur, da war wohl der Wunsch der Vater des Gedanken – aber ich mag Dich trotzdem ;-)

  13. Beate Knappe

    Hallo, bin über Samate auf diesen Blog gekommen und möchte Dir gratulieren, von ganzem Herzen gratulieren zu deinem Mut und zu deiner Entschlossenheit – go on girl!!!!!

  14. Diana

    Danke für die Gratulation und das Kompliment, Beate………. und klar mach ich so weiter, das Leben ist so schön geworden, nun kann mich nix mehr aufhalten :-)

  15. Michael

    Ich war immer von der Welt der TS fasziniert, hatte eine glückliche Beziehung mit einemTS-Girl aus Rio (pre op) und kenne auch TS, die die ganze OP gemacht haben.
    Ganz ehrlich: alle TS, die das Geld hatten, wollten die OP. So sagte mir einst ein Girl aus Rio, traumhaft schön: es ist keine Operation, es ist eine Korrektion.
    Natürlich darf man das nicht in der Schweiz machen, ich würde die OP nur in Thailand machen, wo man in Luxus-Spitälern rund 6000 Franken bezahlt, höchstens. Ich möchte das Gesetz nicht kommentieren – sie sind auch überall verschieden. Aber ist es für eine TS Frau nicht der Wunsch, eine Vagina zu haben und dann von ihrem Freund – wie eine Frau eben – geliebt zu werden….? Fragen über Fragen.
    Dir alles Liebe und nur Glück.

  16. Diana

    @Michael: in zwei Punkten muss ich Dir widersprechen.

    1. nicht alle Transfrauen wollen die GaOp, das kann beispielsweise sein, weil sie den doch enormen Eingriff fürchten oder weil sie auf Frauen stehen und sich die Sexualität erhalten wollen. Es gibt viele Gründe, weshalb man diesen letzten Schritt weglassen kann, aber die überwältigende Mehrheit dürfte die GaOp als wesentlichen Bestandteil dieses Prozesses sehen. Das Wesen eines Menschen ist eben mehr als sein Geschlechtsteil, für uns ist vorallem wichtig, Frau sein zu können und das ist vorallem eine Frage des sozialen Status und weniger eien Frage körperlicher Aspekte.

    2. Eine Frau muss nicht zwangsläufig auf Männer stehen, dementsprechend gibt es auch Transfrauen die sich zu Frauen hingezogen fühlen. Ich beispielsweise gehöre zu diesen “lesbischen Transfrauen”, ich will keine Vagina haben um von einem Mann geliebt zu werden (ich werde von einer Frau geliebt) sondern einfach weil ich ganz Frau sein will und ich mich durch das falsche Geschlechtsteil daran gehindert fühle.

  17. Michael

    Danke für die so schnelle Reaktion. Wie gesagt – es gibt so viele Aspekte. In der Forschung über Transsexualität ist aber doch immer und immer wieder der Punkt wesentlich, die bessere Frau als die als Frau geborene sein zu wollen. Das spricht natürlich für die OP. Die Gefahren und Risiken bestehen wie bei jeder OP. Ich habe mit TS in Europa oft etwas Mühe, weil sie gerade diesen Punkt – der Wunsch nach grösster Schönheit – etwas vernachlässigen. In Lateinamerika und Asien ist das Gegenteil der Fall.

  18. Tamila

    Liebe Diana, @Michael

    Ich würde die GaOp auch als eine Korrektor ansehen und ich strebe diese auf jeden Fall an, um genau wie Du liebe Diana mich als ganze Frau fühlen zu dürfen. Den Wunsch nach größtmöglicher Schönheit ist für eine TS Frau zwar ein sehr erstrebenswertes Ziel aber mit fortschreitender männlicher Entwicklung immer schwerer erreichbar. Des Weiteren ist es im Honorar verwöhnten Europa der Schönheitschirurgie für viele Betroffene TS auch finanziell sehr schwer umsetzbar. Nehmen wir z.B. meine Person aus einem vermeintlichen Mann über 50 wird nun mal kein weibliches Model mehr, mit glatter Haut, vollem Busen, vollem wallendem Haar und 90/60/90 Maßen. Dazu müsste man schon ein paar Tausender “auf der hohen Kante” haben. die habe ich leider nicht! Den Mann in der Frau wird man während der Hormontherapie und nach vollzogener GaOp wohl nie ganz entfernen können, leider. Wer dann wen liebt oder von wem geliebt wird, ob Männlein oder Weiblein ist doch jedem selbst überlassen und dabei zweitrangig.

    Übrigens zur Forschung von TS: ich habe gestern einen etwas älteren Bericht über den Stardirigenten Kurt Masur gesehen. Dessen Mutter wünschte sich als sie ihn noch unter ihrem Herzen trug, dass er sehr musikalisch wird. Ihr Wunsch ging in Erfüllung. Meine Mutter wünschte sich während sie mit mir schwanger war, ganz stark, dass ich ein Mädchen werde. Nun ich wurde leider keins wie Ihr ja wißt. Aber der Wunsch meiner Mutter lebt in mir weiter. Somit vermute auch ich, dass die Gedanken unserer Mütter während der Schwangerschaft ausschlaggebend für unsere spätere Geschlechtsindentität sind. Das wir letzendlich als Männlein auf die Welt gekommen sind, betrachte ich als einen Geburtsfehler.
    herzliche Grüße Tamila

  19. Diana

    @Michael: ich glaube Du verkennst die Lage einer transsexuellen Frau. Wenn man wie ich beispielsweise vier Jahrzehnte im falschen Körper gelebt hat, dann gibt es nur ertwas was wirklich massgebend ist, ich will endlich als die Frau leben, die ich immer war und doch nie sein konnte. Klar wünscht sich jede Frau hübsch zu sein, aber das ist nicht der zentrale Punkt. Wenn ich wählen müsste, ein schöner Mann oder eine hässliche Frau zu sein, würde ich sofort und ohne zögern Zweiteres wählen. Vielleicht haben wir hier in Europa einfach mehr erkannt, dass es wichtiger ist, wer wir sind, als wie wir aussehen.

  20. Michael

    Frau sein heisst schön sein, Busen, Haare und Haut …. Ich bin da ganz anderer Meinung, niemals darf eine TS “komisch” aussehen, das tut mir weh und weckt dumme Vorurteile. Aber eben – ich kenne die TS aus andern Ländern. Wenn Du Roberta, 52, in Zürich siehst, aus Rio, seit 4 Jahren operiert, kann man nicht glauben, dass so eine Traumfrau 52 ist und ein Boy war.
    Alles Liebe, wir müssen ja nicht immer die gleiche Meinung haben……

  21. Juliet

    Wie Du selber schon sagst, T-girls aus Rio und Co kann man schlecht mit T-girls von hier vergleichen. Sie haben eh schon ein exotisches Aussehen, was viele eben als sehr schön empfinden und gerade die Asiaten haben da einen Vorteil, da sie oft nicht so gross gewachsen oder breit gebaut sind.
    Und jetzt nimm mal ein T-girl, 1,80 gross, breite Schultern…da kann auch die Schönheitschirurgie nichts dran ändern. Auch dieses Mädel möchte bestimmt hübsch sein und wird das Beste rausholen. “Hübsch sein” liegt aber immer im Auge des Betrachters und wie bei allen Menschen bzw in diesem Fall Frauen, gibt es auch bei T-Girls solche, denen das Äussere eben nicht alles bedeutet.

  22. Diana

    @Michael: natürlich müssen wir nicht gleicher Meinung sein, aber wenn Du Frauen aufs Schönsein reduzierst, machst Du aus ihnen Playboy-Bunnies. Das Frausein ist eine Frage des Wesens und nicht der Schönheit.

  23. Morag

    @Michael: “…Niemals darf eine TS komisch aussehen, das tut mir weh…”

    Deine Meinung in Ehren, aber um ganz ehrlich zu sein: Wenn Du mit offenen Augen durch eine beliebige Menschmenge gehst, mußt Du doch aufgrund der Vielfalt menschlichen Lebens nach zwei Schritten vor Schmerzen tot zusammenbrechen ;-)
    Die Anzahl der Menschen beiderlei Geschlechts, die den Schönheitsidealen der Zeitschriften oder “Irgendwer sucht den Supersonstwas”-Sendungen entsprechen, sind bestenfalls im einstelligen Prozentbereich zu sehen.

    Jede Person hat von Natur aus einen bestimmten Körperbau, an dem mit normalen Mitteln nur begrenzt Änderungen möglich sind. Und viele werden sich nicht für horrende Summen unters Messer legen, nur um damit irgendwelchen Fremderwartungen zu entsprechen.

    Versuch doch mal, die Augen wirklich [b]auf[/b]zumachen und die Personen zu sehen statt an der äußersten Hülle zu stoppen-Du wirst überrascht sein :-)

    Ansonsten gibts dem von Juliet und Diana gesagtem nichts hinzufügen.

  24. Tamila

    Liebe Diana,
    bin auch Deiner Meinung, lieber eine hässliche Frau als ein hübscher Mann sein. (Übrigens gibt es überhaupt häßliche Frauen?) Ich denke gerade TS Frauen geben alles um sich Ihrem biologischen Ebenbild in Figur, Aussehen und Gepflegtheit würdig zu erweisen. Man kann schon von der regional bedingten Figürlichkeit, keine südamerikanische TS Frau mit einer europäischen vergleichen egal wie alt sie sind. Die Unterschiede in Figur und Statur sind bei südamerikanischen zu europäischen Menschen offensichtlich und das bei beiderlei Geschlechts. Ich bin mir zu 100% sicher, jede TS Frau tut alles um perfekt als Frau zu sein und das sowohl von der Gefühlswelt bis hin zum gepflegtem Erscheinungsbild. Ich lebe seit 5 Jahrzehnten im falschen Körper, ich habe keine Hoffnung mehr, dass z. B. meine durch Beruf und Alltag gekrümmten Beine je wieder graziell und gerade wie bei einer biologischen Frau werden? Oder das sich meine breiten Schultern der einer zarten Frau gleichend zurückentwickeln. Ganz zu schweigen von vollem Haarwuchs, denn das ist ja auch einer der schönsten Attribute einer Frau! Also was tun Michael? Die paar harten Ersparnisse sind bis zur GAOp für alle Widrigkeiten und Zuzahlungen auch für diese zurücgelegt, sofern man überhaupt Ersparnisse hat?!
    herzliche Grüße Tamila

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