(t)-Girl Diana

Transsexualität – Tagebuch einer transsexuellen Frau

Östrogene aus Thailand – hurra ich bin versorgt

Es brauchte gar nicht soviel Recherche um in Thailand eine relativ seriöse Online-Apotheke zu finden, in der ich meine Diane-35 bestellen konnte.

An dieser Stelle vielleicht kurz eine Erklärung zu den Hormonen. Diane-35 ist eine Anti-Baby-Pille und die Cypestra-35 die ich von meiner Ärztin bekommen habe ist sozusagern das Nachfolgeprodukt mit identischen Inhaltsstoffen. Wir T-Girls nehmen in der Regel Antibabypillen, weil diese voll sind mit synthetischen Östrogenen (Estradiol). Diese führen bei entsprechender Dosierung zu einer Verweiblichung des Körpers und schlussendlich auch zu einem Brustwachstum, was wir T-Girls natürlich über alles schätzen.

Jedenfalls ist nun meine Bestellung unterwegs und falls das Zeugs nicht am Zoll abgefangen wird, kann ich bald meine hormonellen Sorgen begraben.

Das Brustwachstum geht los

Wow, schon wenige Tage nachdem ich die Dosis erhöht habe, geht im Brustbereich heftig die Post ab. Es zieht und kitzelt, die Brustwarzen sind mega empfindlich und ich spüre richtig wie da etwas entsteht. Unter der Brustwarze bildet sich so ein kleiner Knollen und wie mir meine Ex-Freundin versicherte, hats bei ihr genauso angefangen. Niemand kann sich auch nur annähernd vorstellen, was für Glücksgefühle es auslöst, wenn plötzlich das Brustwachstum spürbar wird. Seit meiner Pupertät habe ich davon geträumt, dass das passiert und nie hätte ich gedacht, dass dieser Traum irgendwann Wirklichkeit wird. Meine zweite Pupertät hat begonnen und diesmal bin ich wirklich glücklich mit den Veränderungen, die die Pupertät mit sich bringt

Neues Selbstbewusstsein als Trans-Frau

Mittlerweile lebe ich seit zwei Monaten als Frau und habe einige Spiessrutenläufe an der Öffentlichkeit hinter mir. Heute habe ich zum ersten Mal erlebt, dass ich in einem vollgestopften Zug sitze und mir keine Gedanken darüber mache, was andere über mich denken.

Es ist eine neue Art Selbstbewusstsein in mir entstanden. Es macht mir nichts mehr aus, dass man mich als Transsexuelle erkennt, im Gegenteil, genau das bin ich und genau darauf bin ich stolz. Ich stelle an mich nicht den Anspruch, von der Öffentlichkeit als biologische Frau wahrgenommen zu werden sondern bin stolz darauf, eine Trans-Frau zu sein. Das war einer der wenigen Punkte vor denen ich mich gefürchtet habe, dass ich nie die Stärke finden werde um damit umzugehen. Umso erfreuter bin ich, dass ich schon nach zwei Monaten mit aufrechtem Gang durch die Welt stöckeln kann und mich dabei gut fühle.

Unterdessen gehe ich auch mal am Samstag Nachmittag an die Zürcher Bahnhofstrasse, vorbei an tausenden von Leuten und shoppe vergnügt von einer Boutique zur Anderen. Je länger desto mehr fühlt sich mein neues Leben einfach normal an, was könnte ich mir da noch mehr wünschen.

Facebook als erste Identität

Als ich heute das Anmeldeformular für die Psychiatrische Universitätsklinik ausfüllen müsste, kam ich identitäsmässig ziemlich ins Schleudern. Auf einem offiziellen Formular muss ich den alten Namen angeben und was schlimmer ist, ein Kreuzchen bei „Herr“ machen, was mir richtiggehend einen Knoten in die Eingeweide knüpfte. Schlussendlich schaffte ich es nicht, kreuzte also „Frau“ an, füllte meinen neuen Namen aus und gab einfach bei der Rechnungsadresse den alten Namen an. Ich fand das politisch korrekt und sollte auch die Krankenkasse nicht überfordern. Aber das Ganze löste eine kleine Identitätskrise in mir au und ich bekam plötzlich den unbändigen Wunsch, mich irgendwo offiziell zu registrieren…….. und da kam mir Facebook in den Sinn. Also ging ich da hin, eröffnete meinen Account und hatte dabei eine diebische Freude, endlich mal irgendwo „Frau“ anzukreuzen. Tja und nun bin ich da drin, obwohl ich so Hypes in der Regel aus Prinzip nicht mitmache, aber irgendwie glaube ich, dass es mir gut tut, wenn mein neues Ich eine Plattform hat auf der es sich präsentieren kann.

Dritte Bart-Laserepilation

Die dritte Epilation war nun die letzte, denn meine blonden Haare sind durch die bisherigen Laserbehandlungen soweit reduziert oder aufgehellt, dass der Laser vorläufig nichts mehr erwischt. Ich kann also frühstens im Herbst/Winter wieder loslegen. Aber der Bartschatten ist nun soweit reduziert, dass ich mit etwas gutem Willen (Makeup und Conceiler) ein ziemlich ansehliches Resultat hinkriege und damit auch immer mehr tageslichttauglich werde.

Ein unerreichbares Ziel anstreben

Es gibt wohl keine grössere Herausforderung
als ein Ziel anzustreben,
das nie wirklich erreicht werden kann.

(Diana)

Erstgespräch an der Psychiatrischen Universitätsklinik

Die letzten Tage habe ich mir unheimliche Sorgen gemacht, weil ich befürchtete, dass mich die Jungs an der Psychiatrischen Universitätsklinik auf dem Scheiterhaufen verbrennen, weil ich ohne göttlichen äh ärztlichen Segen Hormone nehme. Ausserdem hatte ich auch Angst, dass sie mich nicht ernst nehmen und meine Selbstdiagnose nicht bestätigen. Das ist leider ein bisschen das Elend von uns T-Girls. Transsexualität ist nicht messbar, es ist primär eine Selbstdiagnose und der Arzt kann nur versuchen herauszufinden, wie authentisch diese Selbstwahrnehmung ist und ob irgendwelche Krankheiten vorliegen, die eine Transsexualität in Frage stellen würden.

Zu meiner grossen Überraschung fühlte ich mich dort nicht seziert und zerlegt sondern sehr verstanden und wahr!-genommen. Schlussendlich sagte mir der Oberarzt, er würde Transsexualismus (so nennen die das neuerdings) als „Verdachtsdiagnose“ stellen. Soweit ein grosser Erfolg, scheinbar sieht er in mir dasselbe wie ich selbst.

Aber was die Hormone anbelangt, war er genauso stur wie ich. Glücklicherweise akzeptiert er, dass ich mich nicht an ihren Standard halte und mich selbst therapiere, aber er selbst fühlt sich diesem Standard verpflichtet und wird mir keine Hormone verschreiben bis Ende Jahr. Das ist insofern schade, weil ich mich dadurch Risiken aussetzen muss, die eigentlich nicht nötig wären. Aber was will man machen, wenn die Einhaltung eines Behandlungsstandards wichtiger ist als die Gesundheit der Betroffenen, dann muss ich das halt akzeptieren. Trotzdem bin ich dankbar, dass man meinen Weg respektiert. Ich werde nun einmal pro Monat an der Uni antraben und bin wirklich froh, dass ich wenigstens die therapeutische Unterstützung habe.

Die Suche nach dem Testosteron-Blocker

Da ich nun definitiv Selbstversorgerin bin, geht nun die Suche nach einem Testosteron-Blocker los. Wir T-Girls nehmen da in der Regel Androcur, ein Mittel das ursprünglich erfunden wurde, um Triebtäter chemisch zu kastrieren. Seltsame Vorstellung, sowas zu nehmen, aber das Resultat ist entscheidend und eine ernsthafte Verweiblichung des Körpers ist mit Östrogenen allein nicht möglich, es ist bis zur geschlechtsangleichenden Operation notwendig um den Testosteron-Pegel im Zaum zu halten. Aber es stellt sich raus, dass es nahezu unmöglich ist, eine einigermassen seriöse Online-Apotheke zu finden, die Androcur anbietet. Für Antibabypillen gibt es einen Riesenmarkt, jede seriöse Online-Apotheke bietet sowas an, aber wer bestellt schon im Web Testosteron-Blocker, dafür gibts einfach keinen Markt. Es wird wohl ein ziemlicher Nervenkitzel bis ich da fündig werde, aber auch hier kommt die transsexuelle Renitenz wiedermal zugute, wir lassen uns nicht unterkriegen und finden immer einen Weg

Snowball – ein Kakadu Papagei tanzt zu Backstreet Boys

Ich hatte mal 3 Monate lang das Vergnügen, mit Papageien zu arbeiten und ich kann bestätigen, dass Papageien nicht nur die schlausten sondern auch die verrücktesten Tiere sind. Sie haben einen Humor und Einfallsreichtum, der einem immer wieder zum Schmunzeln bringt. Aber was dieser “Snowball” hier abzieht, ist einfach der Oberhammer…..

KauFRAUsch im Internet

Als frischgebackene Frau hat man unter anderem das Problem, dass man von heute auf morgen vor einem leeren Kleiderschrank steht und wenn man wie ich nicht im Geld schwimmt, ist es wirklich eine knifflige Sache, sich eine Grundausstattung zuzulegen ohne dabei Bankrott zu gehen. Zum Glück gibts im Web ein paar Versandhäuser, die zu unglaublich billigen Preisen teils schöne Teile anbieten und wenn jemand wie ich da mal so richtig rumstöbert, kommt schnell mal einiges zusammen. Heute war wieder mal so ein grosser Shoppingtag und ich hab über ein dutzend Teile in den Warenkorb gestopft. Wie ein Freund kürzlich sagte, es ist kein Zufall, dass im Wort „KauFRAUsch“ das Wort Frau drin vorkommt. Ohja das hat was, aber in meinem Fall ist es schlicht eine Notwendigkeit……… und dann noch eine angenehme

Disziplinierungsgesellschaft und Geschlechterdiktatur

Die Disziplinierungsgesellschaft hatte zum Ziel, gezähmte Körper herzustellen, perfekte, uniforme Bürger, die eine Vorstellung ihrer eigenen Sichtbarkeit, ihres Selbstbewusstseins und ihrer sozialen Normen verinnerlicht hatten. Durch diesen Prozess entstanden Individuen, deren grösste Angst es war – sogar in ihren privatesten Momenten -, abnormal zu sein bzw. dafür gehalten zu werden.

(Riki Wilchins, Gender Theory)

Ich krieg ne neue Wohnung

Mein Arbeitsweg war bisher eine ziemliche Tortur, eine halbe Stunde laufen ist erstens je nach Wetter mehr als mühsam und anderseits verunmöglicht das, dass ich auch mal mit schicken High-Heels zur Arbeit stöckeln kann. Vor ein paar Monaten erfuhr ich, dass meine aktuelle Wohnung gelegentlich totalrenoviert wird und der Mietpreis von 1000 auf 1600 steigt, was mein Limit definitiv überschreitet. Also suchte ich nach etwas Neuem, das idealerweise in der Nähe des Geschäfts ist. Vor ein paar Tagen fand ich dann eine kleine Wohnung nur 5 Minuten vom Geschäft weg, also absolut High-Heels-tauglich. Ausserdem ist die Wohnung an derselben Strasse, an der Freunde von mir einen Bandraum haben, in dem ich mit meiner Pipe üben kann. Und heute kam der Bescheid, ich krieg die Wohnung per 1. Juli. Das ist wie ein Sechser im Lotto, Schluss mit bequemen Schuhen und schluss mit dem Herumschleppen eines schweren Dudelsackes

Verweigerung

Vielleicht ist es heutzutage nicht das Ziel, herauszufinden, was wir sind,
sondern zu verweigern, was wir sind.

(Hubert L. Dreyfus)

Kaputte Waschmaschine

Heute ist mein Waschtag und ich steh vor einer vor sich hinblinkenden Waschmaschine. Sie hätte zuwenig Wasser, jammert sie, was mich wenig wundert, das Wasser ist in der ganzen Waschküche verteilt. Da ich alle 2 Wochen waschen kann, brauche ich nun also für einen Monat Verschiedenes anzuziehen. Was glaubt so eine Waschmaschine eigentlich, wieviele Oberteile jemand wie ich hat? Hmmm, das klingt nach Einkaufsbummel

Freikirchen gegen Euro-Pride

Einmal mehr bin ich entsetzt darüber, dass freichristliche Fundamentalisten mit allen Mitteln gegen die Euro-Pride kämpfen. Seinen persönlichen Glauben und seine Wertvorstellungen anderen aufzwingen ist m.E. ein Taliban-Denken, das ein Fall für den Psychiater oder den Richter ist. Apropos Richter, wer hat diese Fundamentalisten eigentlich zum Richter über diese Welt ernannt?

Nur indem religiös Gläubige darauf verzichten,
ihre Überzeugung vom Besitz der Wahrheit andern aufzuzwingen,
werden sie unter der Herrschaft der Menschenrechte frei,
eben dies zu glauben, ohne dabei bedroht zu werden.

(Hubert Markl, Max-Planck-Gesellschaft)

Androcur aus Mexiko – nun gehts dem Testosteron an den Kragen

Nach langer Suche habe ich in Mexiko doch eine Firma gefunden, die mir meinen ersehnten Testosteron-Blocker zu horrenden Preisen liefert. 20 Tabletten für rund 200 Franken, normal wäre eher 50 Tabletten für 100-150 Franken. Aber weil ich unbedingt wissen will, wie Androcur auf mich wirkt und ob ich es ertrage, habe ich mir doch eine Packung bestellt und hoffte, dass ich da keinen Müll zugeschickt kriege.

Heute kamen die Medis an und ich habe nun angefangen mit einer halben Tablette pro Tag (25mg). Sinnvoll wäre 1-2 Tableten pro Tag (50-100mg), aber in Anbetracht meines beschränkten Vorrats und den Preisen und nicht zuletzt weil Androcur eine ziemlich heftige Sache ist, dosiere ich fürs Erste mal tief. Aber die Freude ist riesengross, endlich gehts dem Testosteron an den Kragen

Schisstag

Wenn ein Tag so anfängt….. ein dutzend Mal wegen üblen Träumen aufgewacht, beim Rasieren ein Stück Knöchel abgesäbelt, den Mascara blinzelnderweise rund ums Auge verteilt, die neuen Strümpfe mit Bluttropfen verziert, eine halbe Stunde durch den Regen gelaufen und von durch Pfützen fahrenden Autofahrern angespritzt (typisch Jungs), unter der zu warmen Jacke verschwitzt, eine halbe Stunde zu spät zur Arbeit gekommen…… eindeutig…. hüt isch en Schiistag

Machs gut, meine liebe Tochter

Eigentlich wollte ich heute ein Gedicht veröffentlichen, das ich erhalten habe, das sich an das Kind einer transsexuellen Frau richtet. Aber das Schicksal geht manchmal seltsame Wege, denn heute kam das wovor ich mich solange gefürchtet habe. Meine Tochter will nicht mehr zu mir kommen. Ich wusste, dass dieser Tag kommen würde und bin auch zuversichtlich, dass das nicht für ewig sein wird. Trotzdem zerreisst es mir das Herz. Nicht wegen mir sondern weil es mir einfach so sehr leid tut, dass meine Situation für sie so eine enorme Belastung ist. Wie sehr muss ein Mädchen leiden, bis es nicht mehr zu “ihrem Vater” gehen will, weil sie diese Veränderungen nicht mehr erträgt? Wie verwirrend muss es sein, wenn der Vater, der einst ein Vorbild war, zu etwas wird, wofür man sich schämt?

Diese Situation gab es schon einmal, dass sie sagte, sie wolle nicht mehr zu mir kommen und als “unser Wochenende” wieder vor der Tür stand, änderte sie ihre Meinung doch. Ich wusste, dass diese Trennung auf Zeit nicht aufgehoben sondern nur aufgeschoben war. Ich glaube, dass es diesmal wirklich zum Break kommt.

Ich fühle mich schuldig, obwohl ich weiss, dass ich mir mein Schicksal nicht ausgesucht habe und keine andere Wahl mehr hatte. Trotzdem bin ich Verursacherin dieses Leids. Es ist meine Selbstentfaltung, die meiner Tochter soviel abverlangt. Klar weiss ich, dass sie eigentlich nichts verloren hat. Wäre ich diesen Weg nicht gegangen, gäbe es mich heute nicht mehr. Den Vater hätte sie so oder so verloren. Aber so ist ihr wenigstens etwas erhalten geblieben, etwas Seltsames, etwas Verwirrendes, aber wenigstens etwas, das sie über alles liebt.

Aber ich denke, für sie ist es gut, etwas Distanz zu schaffen. Die Situation ist für sie zu verwirrend. Es wird vielleicht eine Zeit kommen, in der sie lernt zu verstehen und lernt, das Unannehmbare anzunehmen. Ob bis dahin Wochen, Monate oder Jahre verstreichen, bleibt ungewiss. Bis dahin bleibe ich in der Hoffnung, dass diese tiefe Liebe, die uns immer verbunden hat und heute noch verbindet, stark genug ist, dass wir lernen damit umzugehen und wir irgendwann wieder zu einander finden…….. bis dahin werde ich warten, mit der Rose in der Hand, die sie mir einst schenkte.

Das Gedicht werde ich verschieben, weil ich es nicht in den Kontext der Verzweiflung stellen möchte sondern in den Kontext des Trostes und der Hoffnung.

Can you forgive me again?
I don’t know what I said
But I didn’t mean to hurt you

I heard the words come out
I felt that I would die
It hurt so much to hurt you

Then you look at me
You’re not shouting anymore
You’re silently broken

(Evanescence – Forgive Me)

Definitiv keine Hormone – Selbstversorgung wird ausgebaut

Ein erneuter Besuch bei der Hausärztin bestätigte was ich bereits befürchtete, ich bin wirklich auf mich selbst angewiesen, meine Selbstversorgung muss also ausgebaut und abgesichert werden.

Einmal mehr bleibt zu sagen:
Selbst ist die Frau!

Dosiserhöhung auf 6mg Estradiol – Die Suche nach Androcur

Bis ich Androcur in vernünftiger Höhe dosieren kann, halte ich es für sinnvoll, die Östrogendosis noch etwas zu erhöhen, nun gibts täglich 3 Antibabypillen, schwanger werd ich also garantiert nicht mehr ;-) Unterdessen geht die Suche weiter nach einer Firma, die wenigstens annähernd seriös ist und mir meinen Testo-Blocker zu fairen Preisen liefern kann.



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