(t)-Girl Diana

Transsexualität – Tagebuch einer transsexuellen Frau

Offener Brief an die Blick Redaktion

Sie respektieren die Menschenwürde und verzichten in ihrer Berichterstattung in Text,Bild und Ton auf diskriminierende Anspielungen, welche die ethnische oder nationale Zugehörigkeit, die Religion, das Geschlecht, die sexuelle Orientierung, Krankheiten sowie körperliche oder geistige Behinderung zum Gegenstand haben.
(Schweizer Presserat: Erklärung der Pflichten und Rechte der Journalistinnen und Journalisten Ziffer 8)

Einmal mehr hat die Tageszeitung “Blick” in der heutigen Online-Ausgabe einen Artikel über eine Transsexuelle publiziert, der die Würde von transsexuellen Frauen mit Füssen tritt und äusserst despektierlich ist.

WAHRHAFTIGKEIT UND ACHTUNG DER MENSCHENWÜRDE
Die Achtung vor der Wahrheit, die Wahrung der Menschenwürde und die wahrhaftige Unterrichtung der Öffentlichkeit sind oberste Gebote der Presse.
(Deutscher Pressekodex – Ziffer 1)

In besagtem Artikel geht es um eine Transsexuelle, die von einem Mann vergewaltigt und entführt wurde, wir sprechen hier also wohlgemerkt über das Opfer einer grässlichen Gewalttat.

Der Titel des Artikels lautet: “Der Freier Pascal entführt die Transe Peter“. Schon in diesem einen Satz wird die journalistische Sorgfaltspflicht und die Verantwortung einer Redaktion als meinungsbildendes Organ gegenüber seinen LeserInnen aufs Gröbste missachtet.

Transen, Schwuchteln, Nigger und Krüppel

SCHUTZ DER EHRE
Es widerspricht journalistischer Ethik, mit unangemessenen Darstellungen in Wort und Bild Menschen in ihrer Ehre zu verletzen.
(Deutscher Pressekodex – Ziffer 9)

Es ist erschreckend, dass ich im Jahr 2009 einer Schweizer Zeitung erklären muss, dass “Transe” ein Schimpfwort ist, mit dem man gerade als Zeitung niemanden tituliert. Oder schreibt der Blick auch: “Nigger überfahren”, “Schwuchtel überfallen” oder “Krüppel ertrunken” wenn es um Dunkelhäutige, Homosexuelle oder Invalide geht? Es ist ein Armutszeugnnis für eine Zeitung, wenn sie zugunsten eines “witzigen Titels” die Würde der Betroffenen derart mit Füssen tritt, erst Recht, wenn es sich wie in diesem Fall um ein Opfer von Gewalt handelt. Aber der Blick schafft es, dieser Gewalt noch eins draufzusetzen.

Jährlich werden weltweit an die hundert Transgender Menschen Opfer von sogenannten Hate-Crimes. Sie werden ermordet, weil es Menschen gibt, die der Auffassung sind, dass diese minderwertiges Leben darstellen. Solange Zeitungen wie der Blick jeglichen Respekt und Anstand missen lassen und transsexuelle Frauen derart despektierlich als “Transe” betiteln, legitimieren sie genau solche Taten. Über die darf man sich ja lustig machen.

Transsexuelle haben sich ihre Wesensart nicht ausgesucht, sie gehen einen beschwerlichen Weg in einer Gesellschaft, die sie ausgrenzt, verspottet, verprügelt oder im schlimmsten Fall tötet. Transsexuelle gehen diesen Weg nicht aus Spass sondern folgen einem unvorstellbaren Leidensdruck. Über diese Menschen in solch spottendem Unterton zu schreiben, ist mit Verlaub gesagt unter aller Sau.

Der Blick ist wie alle anderen Medien Meinungsmacher, das muss ich einem Journalisten ja hoffentlich nicht erklären. Wie in aller Welt kommt dann die Blick-Redaktion dazu, eine transsexuelle Frau die Opfer von Gewalt wurde so beleidigend zu betiteln und damit Nährboden zu sein für weitere solcher Taten, für weitere Ausgrenzung und weitere Ignoranz?

Redaktionelle Ignoranz

SORGFALT:
Zur Veröffentlichung bestimmte Informationen in Wort, Bild und Grafik sind mit der nach den Umständen gebotenen Sorgfalt auf ihren Wahrheitsgehalt zu prüfen und wahrheitsgetreu wiederzugeben
(Deutscher Pressekodex – Ziffer 2)

Auch dass die Blick Redaktion diese transsexuelle Frau im Titel “Peter” nennt, zeigt ein weiteres Mal, dass der Blick-Redaktion jegliches Feingefühl fehlt. Ich bezweifle, dass dies aus purer Dummheit geschehen ist, Journalisten sind meines Erachtens gebildete Leute. Muss man also wirklich davon ausgehen, dass in der Blick-Redaktion keinerlei Anstand und Respekt herrscht, oder ist es eher so, dass man auf Kosten von Randgruppen gern mal “witzige Artikel” schreibt, egal wie sehr man die Betroffenen damit verletzt?

Krasses Beispiel ist die Bildlegende, in der steht: “Sandrine nennt sich Peter K. als Transesexueller. Er wurde von Pascal S. entführt.”.

  1. Sandrine hiess früher Peter, es ist nicht so, dass sich Peter einfach mal anders nennt.
  2. Wenn eine Frau in einem männlichen Körper geboren wird, ist sie eine Transsexuelle und nicht ein Transsexueller.
  3. Eine TransFrau ist eine Frau, es heisst also nicht “er wurde…” sondern “sie wurde…”

Es ist schwer, in so einem kurzen Abschnitt drei solche Kapitalfehler einzubauen, Ihr habt es geschafft und zeichnet damit ein geradezu grotesk verzerrtes Bild von Transsexualismus.

Zensur im Blick? Bitte um Stellungnahme

RICHTIGSTELLUNG
Veröffentlichte Nachrichten oder Behauptungen, insbesondere personenbezogener Art, die sich nachträglich als falsch erweisen, hat das Publikationsorgan, das sie gebracht hat, unverzüglich von sich aus in angemessener Weise richtig zu stellen.
(Deutscher Pressekodex – Ziffer 3)

Ich habe in besagtem Artikel einen kurzen Kommentar eingetragen, in dem sinngemäss stand: “Wann, werte Redaktion, werden Sie damit aufhören, transsexuelle Frauen mit Schimpfwörtern zu betiteln?”. Das war vor bald fünf Stunden, der Kommentar wurde bisher nicht freigeschaltet. Sie hätten meinen Kommentar freischalten können und damit das von Ihnen pervertierte Bild korrigieren lassen oder Sie hätten den Kommentar zensurieren aber dafür den Artikel ändern können. Sie haben Beides nicht getan und das gibt mir fast am meisten zu denken an dieser Sache. Es erweckt in mir den Eindruck, dass es der Blick-Redaktion scheissegal ist, ob sie mit ihren “lustigen Titeln” Menschen verletzen oder die gesellschaftliche Ignoranz erneut verstärken.

Es würde mich sehr freuen, wenn Sie wider Erwarten dazu Stellung nehmen könnten und noch viel mehr würde es mich freuen, wenn Sie mir Grund zur Hoffnung geben könnten, dass so entwürdigende Artikel in Zukunft nicht mehr bei Ihnen zu lesen sind – beispielsweise indem Sie besagten Artikel umschreiben.

Pressekodex des deutschen Presserates$
Schweizer Presserat: Erklärung der Pflichten und Rechte der Journalistinnen und Journalisten

PS: Die Blick-Redaktion wurde vorhin von mir via Mail über diesen Blogbeitrag informiert, mit der Bitte, ihn zur Kenntnis zu nehmen. Ob sie darauf reagieren, erfahrt Ihr hier.

Updates und Nachträge

UPDATE 21:22
Soeben sehe ich, dass 20Minuten-Online ebenfalls darüber berichtet, dort wird zwar von “die Transsexuelle” berichtet, im Titel und Leadtext wird dieselbe Frau aber als “ein Transvestit” betitelt. Ebenfalls durchgefallen, aber es ist bei Weitem nicht so verdreht wie “Transe Peter” im Blick.

UPDATE 22:00
Ein weiteres Beispiel im Blick, selbst die Ermordung einer Transsexuellen hindert die Redaktion nicht daran, “Transe Brenda ist tot” zu titeln und zu schreiben: “Der Brasilianer, der nur Brenda heisst…”

In einem anderen Artikel mit dem geistreichen Titel “Ronaldos Skandal-Transe ist tot” ist es im Titel eine Transe, im Leadtext eine Transsexuelle und im Text geht’s um drei Transvestiten.

Und in einem Artikel namens “Schwule Fussballer: Das letzte Tabu” steht “Sogar eine Affäre mit einer Transe wurde Guti angedichtet”, was heisst da “sogar”, ist hier das Undenkbare eingetreten, das Höchste aller Abartigkeiten oder was will diese Formulierung aussagen?

UPDATE 16.12. 08:30
In der heutigen Print-Ausgabe des Blicks ist dieser idiotische Artikel abgedruckt, natürlich ebenfalls mit “Transe” im Titel. Ist in der Blick-Redaktion wirklich Hopfen und Malz verloren?

UPDATE 16.12. 12:00
Zwei Kommentare wurden nun freigeschaltet, einer ist von mir von heute morgen, der von gestern sowie der von Sarah ist nicht drin. Am Text wurde bisher nichts geändert und eine Antwort habe ich nicht erhalten.

UPDATE 16.12. 12:50
Ich habe nun nachfolgenden Leserbrief an den Blick geschickt und hoffe, dass die Redaktion nach ihrem FauxPas wenigstens diese Klarstellung abdruckt:

Erneut hat der Blick eine transsexuelle Frau, die Opfer von Gewalt wurde, mit dem Schimpfwort “Transe” betitelt. Die Richtlinien des Schweize Presserats fordern von Journalisten, die Menschenwürde zu respektieren und auf diskriminierende Anspielungen zu verzichten. Mit diesem Artikel und der despektierlichen Benennung als “Transe Peter” hat der Blick diesen Grundsatz missachtet. Transsexuelle Frauen sind in dieser Gesellschaft mit grossen Vorurteilen belastet. Wenn Medien als Meinungsmacher transsexuelle Frauen mit Schimpfworten betitelt und in der Er-Form über sie schreiben, betonieren diese Medien all die Vorurteile und Respektlosigkeiten, die uns das Leben schon schwer genug machen. Ich bitte die Redaktion, zukünftig nicht mehr beleidigend über Transsexuelle zu berichten, erst Recht nicht, wenn die Betroffene bereits Opfer von Gewalt wurde und mit solchen Umschreibungen erneut verletzt wird. Ich als transsexuelle Frau habe es mir nicht ausgesucht, im falschen Körper geboren zu werden und ich habe nie jemandem etwas angetan. Deshalb kann ich beim besten Willen nicht einsehen, weshalb ich im Blick mit solchen Schimpfwörtern konfrontiert werde.

UPDATE 5.1.2010
Während hierzulande Blick und Konsorten transsexuelle Frauen als “Transe” beschimpfen, ist England da weiter, eine Kommission hat einer TransFrau Recht gegeben bei der Klage gegen eine Zeitung, die “tranny” als Schlagzeile verwendete. Ich sollte mir das mit der Beschwerte beim Schweizer Presserat wirklich überlegen:
Trans woman wins complaint against newspaper for ‘tranny’ headline

UPDATE 12.1.2010
Es geschehen doch noch Wunder, Blick online berichtet heute kurz über Lorielle London, die Transsexuelle die sich bei DSDS und Dschungelcamp zum Affen gemacht hat. Und man glaubt es nicht, obwohl Lorielle in vielen Medien als “Dschungel-Transe” herumgereicht wird, nennt Blick sie heute “DSDS Transsexuelle” und spricht in der weiblichen Form von ihr. Ob man in der Blick-Redaktion doch nachgedacht hat über die Verwendung von Schimpfworten?
Lorielle London liebt FDP Politiker


 

18 Reaktionen zu “Offener Brief an die Blick Redaktion”

  1. Bad Hair Days

    Mein ähnlich lautender Kommentar wurde auch seit Stunden nicht frei geschaltet.

  2. Diana

    Entweder die sind schon alle im Bett oder sie können oder wollen nicht mit Kritik umgehen. Ich habe meinen Kommentar bewusst anständig gehalten, aber es scheint als ob die Wahrheit selbst das Unerwünschte wäre. Das 20 Minuten spielt nun auch schon mit, nicht ganz so idiotisch aber doof genug. Hab denen auch noch ein Mail geschickt.

  3. Bad Hair Days

    Ich hab meinen Kommentar geschieben, als du auf den Artikel aufmerksam gemacht hast. Das war noch zu Bürozeiten. Veröffentlicht ist allerdings noch gar keiner. Naturgemäss bedeutet das, das auch einige Transphobe Kommentare noch nicht durchgelassen wurden. Wenigstens scheint es bislang nicht Einseitig zu sein.

  4. Diana

    In der heutigen Printausgabe ist die selbe Sauerei abgedruckt, unsere Kommentare wurden nachwievor nicht freigeschaltet. Soviel Ignoranz aufs Mal ist wirklich erschreckend.

  5. Diana

    Da unsere Kommentare nachwievor nicht freigeschaltet wurden, habe ich nochmal einen verschickt mit folgendem Wortlaut:

    Das Wort “Transe” ist ein Schimpfwort, das für eine transsexuelle Frau nicht angebracht ist. Zur Erinnerung (Kodex des Schweizer Presserates): “Sie respektieren die Menschenwürde und verzichten in ihrer Berichterstattung in Text,Bild und Ton auf diskriminierende Anspielungen, welche die ethnische oder nationale Zugehörigkeit, die Religion, das Geschlecht, die sexuelle Orientierung, Krankheiten sowie körperliche oder geistige Behinderung zum Gegenstand haben.”.

  6. Juliet

    Hab denen auch nen Kommentar dagelassen, hab sie erstmal sachlich auf ihre Fehler hingewiesen.

  7. Diana

    Zwei Kommentare wurden nun freigeschaltet, einer ist von mir von heute morgen, der von gestern sowie der von Sarah ist nicht drin. Am Text wurde bisher nichts geändert und eine Antwort habe ich nicht erhalten.

  8. Diana

    Soeben habe ich dem Blick einen Leserbrief geschrieben, Text siehe oben am Ende des Blogbeitrags

  9. Morag

    @Diana: Das Blatt scheint doch das Schweizer Pendant zur deutschen Bild-Zeitung zu sein, wenn ich mir Aufmachung und Themenwahl so anschaue.
    Damit ist doch über die Beweggründe der Redaktion eigentlich schon fast alles gesagt-zielgruppenorientiert eben.

    Was es leider nur (auf einem erbärmlich niedrigen Niveau) erklärt, aber weder weniger diskriminierend noch in irgendeiner Weise entschuldbar macht!

    Es gibt für das “Transe” in meinen Augen eigentlich nur zwei Erklärungen:
    - unsauber recherchiert (und daher keine Ahnung hinsichtlich des beleidigenden Charakters dieses Wortes)-damit sollte der betreffende Redakteur aber umgehend zum Büroboten dritter Klasse degradiert werden.
    - bewußt verwendet (wie Du es ja vermutest), um auf billige Weise mit einer weitgehend lobbylosen Randgruppe die Auflage zu steigern-in der Hoffnung, ungestraft davonzukokmmen.

    ich weiß nicht, welche Möglichkeit ich für weniger abstoßend halte.

  10. Juliet

    Darpber habe ich gestern noch mit Diana am Tele gesprochen, ich schätze mal, beide Faktoren spielen da eine Rolle, einmal keine Ahnung von der ganzen Thematik und hauptsache, wir haben einen reisserischen Artikel.

    Bin echt gespannt, ob da eine Entschuldigung kommt, hab Diana schon gesagt, wenn die sich nicht rühren, knall ich denen nochmal einen vor’n Latz und dann bin ich nicht mehr so nett wie im ersten Kommentar.

  11. Morag

    Wer lesen kann, ist klar im Vorteil: Als Autorin wird eine Corinne Landolt angeführt.
    Die Dame sollte journalistische Arbeit Leuten überlassen, die dies verantwortungsvoll können.
    Solch Geschreibsel hätte ich eher einem Mann zugetraut, aber offensichtlich ist die zweifelhafte Gabe für solche “Meisterstücke” gleichmäßiger verteilt als gedacht.
    Was eine Entschuldigung angeht, bin ich eher pessimistisch-ich kenn den Laden nicht, aber daß die wegen einiger weniger Protestkommentare Kreide fressen, halte ich für eher unwahrscheinlich. Gegendarstellungen bringen einfach keine Auflage.

  12. Diana

    Ob es Unwissenheit oder Ignoranz ist, werden wir wohl nie rausfinden. Ich wäre nur schon froh, wenn sie wenigstens meinen Leserbrief abdrucken, das würde ein klein wenig das Bild korrigieren. Aber ehrlich gesagt, zweifle ich auch daran.

  13. Juliet

    Gibt’s schon was Neues?

  14. Diana

    Der Leserbrief war heute nicht drin und wird vermutlich auch nie erscheinen. Eine Antwort auf mein Mail resp diesen offenen Brief gab es ebenfalls nicht. Damit bestätigt sich, was ich befürchtet habe, diese ganze Geschichte ist einfach Ausdruck unsäglicher Ignoranz.

  15. Juliet

    Die fühlen sich bestimmt “angepisst”, weil jemand es gewagt hat, Kritik zu üben. Bleibt nur zu hoffen, dass sie es wenigstens gelesen haben und der eine oder andere sich das ein bischen zu Herzen genommen hat.

  16. Diana

    ich glaub eher, dass es ihnen einfach am Hintern vorbei geht, ob sie Leute mit ihren Textergüssen verletzen. Leider hab ich vom Presserat noch keine Antwort erhalten, ich hoffe immer noch, dass ich den Blick mittels Beschwerde an ihren journalistischen Kodex erinnern kann, vielleicht verhilft das ja der Redaktion zu etwas mehr Sensibilität.

  17. Diana

    wir sollten uns ein Beispiel an England nehmen:
    Trans woman wins complaint against newspaper for ‘tranny’ headline

  18. Diana

    UPDATE: Es geschehen doch noch Wunder, Blick online berichtet heute kurz über Lorielle London, die Transsexuelle die sich bei DSDS und Dschungelcamp zum Affen gemacht hat. Und man glaubt es nicht, obwohl Lorielle in vielen Medien als “Dschungel-Transe” herumgereicht wird, nennt Blick sie heute “DSDS Transsexuelle” und spricht in der weiblichen Form von ihr. Ob man in der Blick-Redaktion doch nachgedacht hat über die Verwendung von Schimpfworten?
    Lorielle London liebt FDP Politiker

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