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Transsexualität – Tagebuch einer transsexuellen Frau

Fernseh-Dokumentationen über Transsexualität

Das Schweizer Fernsehen hat ein interessantes Film-Dossier zusammengestellt mit momentan 11 Beiträgen zum Thema Transsexualität/Transidentität. Neben einigen kurzen TV-Ausschnitten, gibts dort auch ein paar sehr informmative Sendungen, die ich hier Interessierten sehr empfehlen kann. Im speziellen empfehle ich folgende umfangreichen Reportagen über transsexuelle Menschen:

Dok: Traum: Frau

Coco ist 20 Jahre alt. Sie arbeitet als Fotomodell, Putzfrau, tanzt, singt und spielt in Theater. Ihr Geist wurde als Frau geboren – in einem Männerkörper. Schon immer wollte Sie ein Mädchen sein. Doch erst nach einer Hormontherapie und einer Geschlechtsumwandlung 1990 konnte sie endlich zur Frau werden.

Dok: Sex-Change – Wie Christian zu Nadia wurde

Kann man im falschen Körper zur Welt kommen? Ist es möglich, vom Mann zur Frau zu werden? Christian hat 1998 den Schritt zur operativen Geschlechtsumwandlung gewagt und lebt seitdem als Nadja weiter. Alain Godet hat den Stationenweg von Nadjas Frauwerdung acht Jahre lang mit der Kamera aufgezeichnet – ein Leben zwischen Selbstdarstellung und der Suche nach Zärtlichkeit und Liebe.

Auch die restlichen Sendungen sind empfehlswert, diese zwei sind einfach am Umfangreichsten (beide gehen rund eine Stunde) und beide bedeuten mir sehr viel. Im speziellen die Reportage von Coco (Traum-Frau) hat mich extrem geprägt, denn als ich vor rund 20 Jahren diese Sendung erstmals sah, wurde mir mit einem Schlag klar, was mit mir los ist.

Filmarchiv SF-DRS: Transsexuell


 

11 Reaktionen zu “Fernseh-Dokumentationen über Transsexualität”

  1. Chrisi

    Ich habe mir gestern die Sendungen im Archiv angeschaut, ich hatte die Berichte noch nicht gesehen, denn ich wohne ein klein wenig außerhalb des Sendegebietes.
    Ich muss sagen, dass mir der Bericht über Nadja ziemlich heftig ans Gemüt gegangen ist. Wenn man das so alles sieht, dann überlegt man sich den finalen Schritt wohl noch mal doppelt und dreifach.

  2. Diana

    Umso besser, wenn Du es geschaut hast. Man muss sich schon im klaren sein, dass dieser Schritt kein Spaziergang ist, lieber zehn mal überlegen als nachher bereuen. Wobei man auch sagen muss, dass ich auch Leute kenne, bei denen alles gut gelaufen ist. Ein schwerer Weg ist es so oder so, aber mit etwas Glück hat man am Schluss ein gutes Resultat.

  3. Chrisi

    Aber wie der Arzt schon sagte, das Risiko ist enorm groß. Denn gerade in dem Bereich wo die Operation durchgeführt wird, liegen viele wichtige Organe auf engstem Raum.

  4. Diana

    ja ein grosses Risiko ist es in jedem Fall, eben deshalb muss es einem schon sehr wichtig sein.

  5. Chrisi

    Zum Risiko während der Op kommen dann oft auch noch die seelischen Probleme. Die darf man auch nicht außer acht lassen. Ich glaube, dass das oft unterschätzt wird.

  6. Diana

    Ich gehe eigentlich schon davon aus, dass man sich genau über die Risiken informiert, bevor man so einen Schritt wagt. Ausserdem dürfte bei einigen das Bedürfnis nach diesem letzten Schritt so gross sein, dass sie das Risiko bewusst in Kauf nehmen.

  7. Chrisi

    Sicher, aber trotz allem zeigen die Beiträge doch auch, dass die Problem oft erst nach der OP beginnen. Und ich glaube, dass gerade da viele allein gelassen werden.

  8. Diana

    das kann ich nicht beurteilen, da ich “nach der Op” noch nicht erlebt habe. Fatal dürfte vorallem sein, wenn man sich zuviele Hoffnungen macht und denkt, alles würde dann anders sein oder alles würde dann einfach gehen. Unser Weg ist ein harter Weg, ob mit oder GaOp. Das müssen wir uns im Klaren sein, uns darauf vorbereiten und bereit sein, den Preis zu bezahlen, der möglicherweise vom Schicksal eingefordert wird.

  9. Chrisi

    Geschenkt bekommen hat man im Leben noch nie etwas, die Rechnung kam immer. Auch wenn manches mal viele Jahre in Land gegangen sind. Insofern kann man eigentlich immer nur Realist bleiben.

  10. Diana

    natürlich kriegt man nichts geschenkt im Leben, in dieser Frage im Speziellen nicht. Deshalb betone ich auch, dass man sich sehr gut überlegen soll, ob man den hohen Preis (Risiko) bezahlen will

  11. Chrisi

    Letztendlich muss jeder die Frage selbst entscheiden und das ist auch gut so. Denn dann ist man sich nur selbst verantwortlich.

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