Hast Du zuwenig Kleider, stehst Du stundenlang vor dem Schrank, weil Du nichts passendes findest.
Hast Du genug Kleider, stehst Du stundenlang davor, weil Du Dich nicht mehr entscheiden kannst, welchen schönen Fummel Du anziehst…..
Merke, Frauen gucken täglich mindestens so lange in den Schrank wie in den Spiegel…… und das will was heissen
geschrieben am 9. Mai 2009 um 16:24 Uhr von Diana
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Das Augenlid blinzelt spätestens dann, wenn man die letzte Ladung Mascara auf den Wimpern verteilt. Das tut es meist mit einem dreifachen Flügelschlag, mit dem es bei der Mascarabürste noch etwas Farbe abholt, um diese mit künstlerischer Verspieltheit rund ums Auge zu verteilen. Niemand weiss, warum es das tut, aber es tut’s mit einer Verlässlichkeit, die man im Leben sonst vergeblich sucht
geschrieben am 13. Mai 2009 um 16:22 Uhr von Diana
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Give a girl the right shoes and she can conquer the world
(Marylin Monroe)
Das Frausein führt teils zu Erkenntnissen, die den Jungs ewig verborgen bleiben. Beispielsweise, dass in der Regel nicht beide Füsse gleich gross sind. Sowas findet man nur raus, wenn man perfekte Pumps sucht, denn diese haben so ihre Tücken. Wenn sie nicht klatscheng sind, hat man keinen Halt und stolpert wie ein betrunkener Kranich in der Gegend rum und wenn sie zu eng sind, fühlt man sich als sei man Gast bei der spanischen Inquisition.
Heute kam ein wunderschönes Paar 10cm Pumps, so richtig edle Teile. Als ich den rechten Schuh anprobierte, war ich ganz aus dem Häuschen, noch nie hat ein Schuh so perfekt wie angegossen gepasst. Naja den zweiten ertrug ich keine Minute lang, es war die Hölle, so eng war der. Hab mich nun mal bei andern Schuhen geachtet, die Füsse sind tatsächlich unterschiedlich gross. Da hat der liebe Gott ganz schön gepfuscht, erst das falsche Geschlecht und dann noch sowas.
geschrieben am 15. Mai 2009 um 14:23 Uhr von Diana
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Unter Alkoholeinfluss werden Jungs lästiger wie Fliegen und dümmer wie Brot. Offenbar führt Alkohol kombiniert mit Testosteron zu akutem Hirnausfall, so dass nicht mal mehr der Unterschied zwischen „ja“ und „nein“ begriffen wird.
Nach der Pipe Night letzte Nacht hat mich ein mir Fremder mitten auf der Strasse angequatscht, ist mir brabbelnd bis vor die Haustür hinterher gedackelt und konnte einfach nicht begreifen, dass ich ihn nicht mit in die Wohnung nehme *urks*. Schon dass er mir anaufgefordert hinterher läuft ist ja der Hammer, aber dass er bis zur Haustür folgt und selbst nach mehrmaligem Verneinen nicht einsehen kann, dass ich ihn jetzt nicht mit in die Wohnung nehme, grenzt schon an fortgeschrittene Debilität.
Jungs können sich nicht vorstellen, was man als Frau alles über sich ergehen lassen muss.
geschrieben am 16. Mai 2009 um 14:30 Uhr von Diana
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Diese Welt wird von Männern für Männer gebaut. Deshalb werden beispielsweise Risse im Asphalt mit weichem Gummizeug gefüllt. Auf so ne Idee kommen nur Jungs, die versinken ja nicht mit Pumps-Absätzen knietief in dieser Gummimasse. Ist mir gestern quer durch Zürich mehrmals passiert und es hat meinen Gang definitiv nicht graziler gemacht.
geschrieben am 20. Mai 2009 um 16:11 Uhr von Diana
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Shopping ist für uns Mädels nie vergebens. Egal was wir suchen und ob wir’s finden, wir kommen immer mit gefüllten Tüten nachhause. Heute suchte ich Stiefel, fand keine, dafür 2 Paar Pumps, 2 Shirts, 2 Tops, 2 BHs (obwohl ich noch keine brauch) und ein Jupe…. den ich heute Abend gleich mal spazieren führe
geschrieben am 22. Mai 2009 um 16:06 Uhr von Diana
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Treue wird ja hierzulande gross geschrieben, aber es gibt auch Ausnahmen, beispielsweise Schuhe, zumindest schöne Schuhe. Denn schöne Schuhe sind erstens unbequem und zweitens beschädigen sie die Füsse. Die einen Schuhe drücken da, andere dort, diese kratzen hier, jene sonstwo.
Wenn man die Beziehung zu seinen Schuhen nicht gefährden will, gibts nur eine Lösung: Kompromisslose und konsequente Untreue.
Das heisst, niemals zwei Tage hintereinander dieselben Schuhe anziehen – never! So wird der Fuss jeden Tag an einer anderen Stelle malträtiert und die anderen Stellen können sich erholen.
Ok bis Ende Woche ist der Fuss dann gefleckt wie eine Milka-Kuh, aber man hat wenigstens keine grösseren Schäden, die dann nur noch mit diesen hoch-heiligen Compeed Pflastern reparierbar sind.
Aber Untreue bringt auch Abwechslung, es hat also alles auch etwas Gutes ;-)
geschrieben am 25. August 2009 um 19:28 Uhr von Diana
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Wenn wir Mädels mal ein paar Monate Erfahrung darin gesammelt haben, auf hochhakigen Pumps herumzustöckeln ohne uns dabei das Genick zu brechen, werden wir langsam übermütig und unvorsichtig. Das kann sich rächen, vorallem auf Treppen, die geradezu darauf lauern, uns auf die Knie zu zwingen. Ich hab nun ein halbes Jahr Erfahrung, werde langsam unvorsichtig und bin übermütig wie eh und je. Heute hat mich die Treppe erwischt, zwar nicht auf die Knie gezwungen, aber doch immerhin reingelegt.
Bei uns im Geschäft kommt immer am morgen so eine Futter-Frau, die einen Wagen voll Futter für uns ankarrt (wir nennen sie die fahrende Futterkrippe). Sie hupt dann draussen und ich hüpf wie von ner Tarantel gebissen vom Stuhl und stöckle gefräsig wie eine abgemagerte Löwin runter. Diesmal hatte ich zwei meiner Jungs direkt hinter mir, das dürfte auch der Grund sein, weshalb die Treppe heute die Gelegenheit wahr nahm. Während ich die Treppe runterwuselte, konnte ich es mir unvorsichtigerweise nicht verkneifen, den Kopf zu drehen und irgendwas nach hinten zu brabbeln. Als ich das tat, blieb der Absatz meines hinteren Fusses an einer Treppenstufe hängen. Da mein Körper bereits davon ausging, dass der Fuss nun demnächst auf der nächsten Stufe landen müsste, verlagerte er sein Gewicht nach vorne und ich verbog mich nach den Gesetzen der Schwerkraft abwärts. Daraus resultierte eine faszinierende Stolper-Kombination, die irgendwie mit überkreuzten Beinen endete (Fachleute nennen das den transosophischen Trippel-Axel) und wenn das Geländer nicht grad zufällig in der Nähe gewesen wäre, hätte es mich wohl ungespitzt in den Boden gerammt.
Beim Eiskunstlauf hätte das die technische Note 10 gegeben (erstaunlich), dafür wären die künstlerischen Aspekte wohl eher weniger gut benotet worden. Hier im Treppenhaus gabs nur Gelächter und ein obligater Spruch über zu hohe Absätze. Was heisst hier zu hoch, 10cm sind nicht hoch, das ist nicht mal 10% meiner Körpergrösse. Immerhin erzählten mir dann meine Jungs, dass sie selber auch schon die Treppe rauf oder runter gefallen sind. Aha….. wohlgemerkt ohne hohe Absätze!
Fazit der Geschichte: Wenns darum geht, auf Treppen zu verunfallen, beherrschen wir Mädels die Königsdisziplin. Wir sind also die Elite der Treppenverunfaller und dafür gebührt uns Ruhm und Ehre.
geschrieben am 1. September 2009 um 12:49 Uhr von Diana
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Wir Mädels lernen ja schnell, dass wir ohne aktuellen Wetterbericht nicht überlebensfähig sind. Entweder am Vorabend oder am frühen morgen gucken wir den Wetterbericht, weil wir sonst unmöglich entscheiden können, was wir heute anziehen sollen.
Heute habe ich dazu gelernt. Wir Mädels brauchen nicht nur den Wetterbericht sondern auch die zu erwarteten Windgeschwindigkeiten. Tun wir das nicht, wählen wir ob des heissen Wetters hocherfreut unser luftigestes Kleidchen und müssen dann mit Schrecken erleben, wie der Wind uns irgendwann an die Wäsche geht. Das erhöht zwar den Unterhaltungswert für die herumstehenden Jungs, aber für uns selber ist es schon etwas befremdend, wenn uns ein unsichtbares Etwas plötzlich den Jupe in die Höhe wirbelt und man plötzlich unfreiwillig eine Unterwäsche-Modeshow inszeniert. Vorallem hat man nur zwei Hände und das reicht unmöglich, um den Jupe auf allen Seiten gleichzeitig im Zaum zu halten.
Marylin Monroe wurde berühmt mit einem hochgelüfteten Rock, in Holywood ist sowas cool, aber im Alltag kann das ganz schön unangenehm werden. Eigentlich wäre das vorhersehbar gewesen, es heisst schliesslich “der Wind”, ergo männlich und wir Mädels wissen ja, dass Jungs uns gerne an die Wäsche gehen. Überrascht hat es mich aber heute trotzdem. Nun, man lernt nie aus ;-)
geschrieben am 1. September 2009 um 18:05 Uhr von Diana
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