T-Girl Diana

Tagebuch einer transsexuellen Frau

Das graue Entlein und der weisse Schwan

Heute Nachmittag im Geschäft lief das Lied “Schwan” des Schweizer Mundart-Musikers “Gölä” im Radio. Meistens ist mir Gölä zu schnulzig, aber heute hat er mit diesem Lied Salz in offene Wunden gestreut und ich brauchte alle Kraft um die Tränen zurück zu halten. Auch wenn die Geschichte die er erzählt ganz anders ist als Meine, so ist sie doch auf eine gewisse Weise ähnlich. Ich hatte zwar weder eine Spange im Mund noch Zöpfe, aber ich war ein Mädel von dem alle dachten es sei ein Junge und das hat mir mindestens soviel Spott eingebracht. Auch ich liebte die Geschichte vom grauen Entlein und auch ich hielt mich an der Hoffnung fest, irgendwann ein weisser Schwan zu werden -- oder in meinem Fall eine weisse Schwänin.

Nachfolgenden Songtext habe ich für alle ausserhalb der Schweiz auf “Hochdeutsch” übersetzt:

Eine Spange im Mund, eine Brille im Gesicht,
Zöpfe und schlecht im Turnunterricht,
so manchen blöden Witz musste sie dann
über sich ergehen lassen.

Auf dem Schulweg ist sie immer alleine gekommen
und immer wenn wir uns über sie lustig gemacht haben
erzählte sie die Geschichte von dem grauen Entlein
und was aus ihm später geworden ist.

Ein Schwan so weiss wie Schnee,
vergessen was geschehen ist
und die Flügel tragen sie so weit,
dahin wo es keine Grenzen mehr gibt
für den Schwan so weiss wie Schnee.

Nach der Schule habe ich nichts mehr von ihr gehört,
das hat mich manchmal noch gestört.
Ich hätte ihr doch so gerne gesagt,
dass mir das leid tut, was damals geschehen ist.

Und grad kürzlich,
da sass ich in einem Cafe
da sagte eine Stimme zu mir:
“Hallo, wie geht’s?”

Ich drehte mich um
und hätte sie fast nicht mehr erkannt.
Und als sie so vor mir stand,
erinnerte ich mich daran, was sie damals sagte.

Ein Schwan so weiss wie Schnee,
vergessen was geschehen ist
und die Flügel tragen sie so weit,
dahin wo es keine Grenzen mehr gibt
für den Schwan so weiss wie Schnee

so I’m still dreaming of a happy end

Highland Games und Chili Pipers

So da wär ich wieder. Letzte Woche hat’s mich ins Bett gehauen, irgend so eine Magen-Darm-Wäk-Geschichte. Am Freitag war ich dann bei meiner Hausärztin und liess meine Blut-, Leber- und Hormonwerte prüfen. Am 13. dieses Monats werd ich dann erfahren, ob mein Blut die Konsistenz von Himbeersirup hat oder meine Leber kollabiert ist. Ausserdem erfahre ich dann, ob ich nun hormontechnisch mehr Männlein oder Weiblein bin -- es wird also spannend nächste Woche.

Apropos, hab ich schon mal erzählt, dass meine Hausärztin eine der edelsten Frauen dieses Landes ist? Echt, ich bin nach jedem Arztbesuch etwas durcheinander, dieses Mal musste ich mich mit aller Gewalt davon abhalten sie zu fragen, ob sie zufällig lesbisch sei und eine nicht-ganz-der-Norm-entsprechende Lebenspartnerin sucht. Diese Lady ist echt eine Wucht, da wünscht man sich, öfters mal krank zu sein :-)

Obwohl ich am Samstag noch wacklig auf den Beinen war, konnte ich es nicht lassen, an die Highland Games in Fehraltdorf zu gehen. Zwar nicht so ausgiebig wie ursprünglich geplant, aber ich musste zumindest die Red Hot Chili Pipers endlich live erleben. Und es hat sich gelohnt. Es gibt nur wenige Bands die schottische Great Highland Bagpipes mit Rockmusik mischen, aber es gibt nur eine Band, die in dieser Art “we will rock you” von Queen und ähnliches spielen. Diese Band schaffte es innert kürzester Zeit, das Zelt in einen Hexenkessel zu verwandeln.

Zu meiner eigenen Überraschung bemerkte ich irgendwann, dass ich da in der Menge stand und sowas ähnliches tat wie zu tanzen. Das ist echt ein Wunder, denn seit meiner Kindheit habe ich nicht mehr getanzt. Seit ich damals in der Schülerdisco ausgelacht wurde, weil ich so weibisch tanzte. Das hat mich so traumatisiert, dass ich seit da in der Hüftregion irgendwie blockiert bin. Aber als am Samstag die Chili Pipers loslegten, ging irgendwas in meinen Hüften los und ich konnte nicht mehr aufhören, meinen Hintern in der Gegend rum zu schmeissen. Ok ich will nicht wissen, wie das aussah, ich rechne da mit dem Schlimmsten, aber es war soooooo schön, den Körper endlich mal gehen zu lassen :-)

Apropos Menge, das war das erste Mal, seit ich als Frau lebe, dass ich an einem Grossanlass teilnahm. Wenn ich zurück denke, wie ängstlich ich noch zu Beginn meiner Metamorphose durchs Leben schlich und nun erlebe, wie ich inmitten von einer Tausendschaft an Leuten herumtanze, dann staune ich nur noch über meine Dreistigkeit :-)

Ein weiterer Höhepunkt war, dass ich erstens mit meiner besten Freundin und ehemaligen Lebenspartnerin dort war und ausserdem fast das gesamte Personal meines Stamm-Pubs anwesend war und so sassen wir dann den ganzen Abend an einem Tisch und hattens saugemütlich. Ach ich lieb diese Pub-Leute einfach, einzelne sogar mehr als ich jetzt hier offenbaren werde ;-)

Schlussendlich schaffte ich es aber doch noch, aus einem wunderbaren Abend einen kleinen Albtraum zu fabrizieren. Als ich heimging, gabs keine öffentlichen Verkehrsmittel mehr, also bestellte ich mir ein Taxi und wartete, und wartete, und wartete. Nach ner halben Stunde rief ich wieder an, worauf mir der Taximensch sagte: “ja war mein Kollege nicht da? ok ich komm gleich”….. und ich wartete, und wartete…. nach einer neuen halben Stunde rief ich nochmal an, unterdessen völlig durchgefroren, da ich im kurzen Jupe nur mit T-Shirt und ohne Strümpfe einfach nicht mehr adäquat angezogen war. Derselbe Taximensch, diesmal noch verblüffter: “ich war jetzt schon drei mal dort und hab jedes Mal jemanden mitgenommen”. Schlussendlich stellte sich heraus, dass ich ganz einfach am falschen Ort wartete. Eine Stunde lang in dem Outfit in der kalten Nacht rumzustehen, dafür muss man schon ganz schön bescheuert sein.

Als ich endlich zuhause ankam, musste ich feststellen, dass meine neuen und ausnahmsweise absatzlosen Schuhe mir eine tiefe Kerbe in die linke Ferse gefressen hat. Sieht aus als hätt mir jemand mit nem Fleischermesser quer durchgesäbelt und es fühlt sich auch so an. Ich sags ja, Schuhe ohne Absätze sind einfach nix für n’Mädel wie mich. Ich schätze, dass es mindestens eine Woche geht, bis diese Wunde verheilt ist, sieht wirklich abartig übel aus.

Aber all das hat sich gelohnt, wegen den Chili Pipern, weil ich das Tanzen wieder gefunden habe und ……. und so :-)

Der Preis der Liebe – Sehnsucht

Ich bete, dass ich niemals wieder einen Menschen von ganzem Herzen liebe….. der Preis dafür ist einfach viel zu hoch….

Versucht — erneut versucht
Bin ich still — starr — und erstaunt
Und ein wenig — ja ein wenig beseelt

Ich schwebe über die zahme See
Kann das frische Nass auf meinen Füssen schier erahnen
Erlesen bist Du, dass solches Du kannst schaffen

Und sieh’ — ich blute nicht mehr
Gleichwohl schwerelos, so ruhen meine Blicke auf Dir
Und ich fühle einen Hauch von Frieden

Und so ziehst Du weiter und das Bild verweht
Alles löst sich auf
Nichts bleibt zurück

Alleine die Stille bleibt bestehen
Und die Ruhe wird beängstigend
Lethargie und Einsamkeit begleiten sie
Und ich winde mich in mich hinein
Und der Sturm zieht auf
Peitscht die Wellen auf

Könnte ich mich doch erheben
Und noch einmal zu Dir sehen
Und ich spräche — ich würde sagen:
Du bist hier — jetzt ist alles gut

(Lacrimosa -- Die Sehnsucht in mir)

Stumme Worte einer nie endenden Liebe

Es gibt sie doch, die nie endende Liebe
und das Feuer der Sehnsucht, das nie erlöscht
Doch wenn die letzte Hoffnung weicht
zerreisst die Liebe Dir Dein Herz

(Diana)

Meine Hände bersten
Da ich diese Zeilen schreiben
Doch führe ich die Feder
Da meine Zunge mir versagt
Nur Worte kriechen auf den Bogen
Doch ist die Seele wild entflammt

Nur einmal hab’ ich sie begehrt
Nur einmal -- jetzt und immer wieder
Aus meinem Herzen sie verbannt
Doch mich so tief an ihr verbrannt

Diese Worte bleiben stumm
Denn mein Mund wird sie nicht wecken
So kriechen sie zurück zu mir
Und zerreissen letztlich mir das Herz

Nur einmal hab’ ich sie begehrt
Nur einmal jetzt und immer wieder
Doch diesen Schmerz möcht’ ich nie missen
Denn er ist alles was mir von ihr bleibt

Nur einmal hab’ ich sie begehrt
Nur einmal -- jetzt und immer wieder…

(Lacrimosa -- Stumme Worte)

Mariah Carey – When I Saw You

Soft heavenly eyes gazed into me
Transcending space and time
And I was rendered still
There were no words for me to find at all
As I stood there beside myself
I could see you and no-one else

When I saw you
When I saw you
I could not breathe
I fell so deep
When I saw you
When I saw you
I’d never be
I’d never be the same

Only once in a lifetime love rushes in
Changing you with a tide
And dawn’s ribbon of light
Bursts through the dark
Wakening you inside
And I thought it was all untrue
Until there, all at once, I knew

When I saw you
When I saw you
I could not breathe
I fell so deep
When I saw you
When I saw you
I’d never be
I’d never be the same

With no beginning
And without an end
You are the one for me
And it’s evident
And your eyes told me so
Your eyes let me know

When I saw you
When I saw you
I could not breathe
I fell so deep
When I saw you
When I saw you
I’d never be
I’d never be the same
I’d never be the same

Within Tempation – Are you the one?

Was für ein schönes Lied, was für ein gefühlsvoller Text und was für phantastische Bilder -- ein Video, in dem Liebeshungrige versinken können :-)

Are you the one?
The traveller in time who has come
To heal my wounds to lead me to the sun
To walk this path with me until the end of time

Are you the one?
Who sparkles in the night like fireflies
Eternity of evening sky
Facing the morning eye to eye

Are you the one?
Who’d share this life with me
Who’d dive into the sea with me
Are you the one?
Who’s had enough of pain
And doesn’t wish to feel the shame, anymore
Are you the one?

Are you the one?
Whose love is like a flower that needs rain
To wash away the feeling of pain
Which sometimes can lead to the chain of fear

Are you the one?
To walk with me in a garden of a stars
The universe, the galaxies and Mars
The supernova of our love is true

Are you the one?
Who’d share this life with me
Who’d dive into the sea with me
Are you the one?
Who’s had enough of pain
And doesn’t wish to feel the shame, anymore
Are you the one?

Are you the one?

Maria Mena – I was made for lovin’ you baby

Manchmal begegnen sich Zwei, die für einander bestimmt sind.
Manchmal spürt man es vom ersten Augenblick an.
Manchmal, ja manchmal geschehen Wunder.
Deshalb dürfen wir weiterträumen und weiter hoffen,
auf das Wunder, das vielleicht irgendwann Realität wird.

Tonight I wanna give it all to you
In the darkness
Theres so much I wanna do
And tonight I wanna lay it at your feet
cause girl, I was made for you
And girl, you were made for me

I was made for lovin you baby
You were made for lovin me
And I cant get enough of you baby
Can you get enough of me

………

Dark Sanctuary – Des Illusions

Nachdem wir heute Nietzsche mal Tacheles reden liessen, hier noch die passende musikalische Untermalung

Un regard
Une illusion
Un sourire
Une autre illusion
Une main tendue
De nouveau une illusion

D’allusions sont
faits mes rêves
D’illusions est
faite ma quête

Le vide
La réalité
L’amertume
La dure réalité
La solitude
De nouveau la réalité

Je me suis lassée de
cette humanité
J’ai la vision de
lutter seule
contre tous

Lenka – The Show (geht weiter)

In letzter Zeit hat mich mein Beziehungs-Vakuum ziemlich mitgenommen und gerade die letzten Tage ist das Ganze heftig eskaliert in mir drin. Die regelmässigen Leser seien um Nachsicht geben, dass mein Liebesgejammer momentan soviel Raum einnimmt. Aber das ist nunmal das Wesen eines Tagebuchs, der Tag bestimmt, was hier erwähnt werden soll.

Wie dem auch sei, Stürme haben immer auch etwas Gutes, sie wühlen auf und verwandeln Welten. So Zeiten sind der perfekte Platz um sich neu zu orientieren. Ich muss mich von diesem Beziehungsgedanken lösen und der Welt ohne diese Erwartung entgegentreten, das scheint der einzige Weg zu sein, wie auch immer man das auch schaffen kann. Aber ich muss innerlich loslassen und mein Leben unabhängig von dieser Frage geniessen.

Dieses Lied passt irgendwie sehr gut, vorallem zwei Stellen sprechen bildhaft das aus, was meiner Situation entspricht (etwas fragwürdig übersetzt).

Ich bin nur ein bisschen gefangen in der Mitte.
Das Leben ist ein Irrgarten und die Liebe ein Rätsel
Ich weiß nicht wo ich hin soll, ich kann es nicht alleine
Ich habe es versucht und ich weiß nicht warum

und was ich zu tun habe, klingt dann etwa so

Ich bin nur ein kleines Mädchen, verloren in dem Moment.
Ich habe so viel Angst aber ich zeige es nicht.
Ich kann es nicht unterdrücken, es drückt mich hinunter
Ich weiß, ich lasse es gehen….. und genieße einfach die Show.

Wie Seneca schon sagte: “Mit dem Leben ist es wie mit einem Bühnenstück: Was zählt, ist nicht die Länge, sondern das gekonnte Spiel.”…… nun denn, lassen wir die Spiele beginnen…… ich glaub ich geh heute wieder mal ins Classroom ;-)

I’m just a little bit caught in the middle
Life is a maze and love is a riddle
I don’t know where to go I can’t do it alone I’ve tried
And I don’t know why

Slow it down
Make it stop
Or else my heart is going to pop
‘Cause it’s too much
Yeah, it’s a lot
To be something I’m not

I’m a fool
Out of love
‘Cause I just can’t get enough

I’m just a little bit caught in the middle
Life is a maze and love is a riddle
I don’t know where to go I can’t do it alone I’ve tried
And I don’t know why

I’m just a little girl lost in the moment
I’m so scared but I don’t show it
I can’t figure it out
It’s bringing me down I know
I’ve got to let it go
And just enjoy the show

The sun is hot
In the sky
Just like a giant spotlight
The people follow the sign
And synchronize in time
It’s a joke
Nobody knows
They’ve got a ticket to that show
Yeah

I’m just a little bit caught in the middle
Life is a maze and love is a riddle
I dont know where to go I can’t do it alone I’ve tried
And I don’t know why

I’m just a little girl lost in the moment
I’m so scared but I don’t show it
I can’t figure it out
It’s bringing me down I know
I’ve got to let it go
And just enjoy the show

I want my money back
I want my money back
I want my money back
Just enjoy the show

Pipes down – etwas Ruhe braucht der Mensch

pipes-downWie Ihr vermutlich wisst, spiele ich seit bald 2 Jahren Great Highland Bagpipe (schottischer Dudelsack) und war schon relativ nah an dem Punkt, an dem ich bei meiner Pipes and Drums Band mitspielen könnte.

Aber das letzte halbe Jahr hat mich so beansprucht, dass ich kaum noch zum üben kam und ich anstelle von Fortschritten immer mehr Rückschritte mache. Die letzten Wochen haben mich noch mehr beansprucht und so wurde das pipen immer mehr zum Müssen, irgendwie kriege ich den Kopf einfach nicht frei für die Musik.

Bagpipe zu spielen ist eine körperlich enorm anstrengende Sache und wenn ich am Abend nachhause komme, bin ich meistens zu müde und erschöpft, als dass ich noch die Kraft zum spielen hätte. Die Hormontherapie zeigt auch diesbezüglich ihre Wirkung. Mehr als das bin ich aber emotional zu sehr unter Druck und deshalb sah ich mich nun gezwungen, die Pipe für eine Weile zur Seite zu legen und mir ein paar Monate Pause zu gönnen, bis ich wieder etwas klarer sehe.

Ich werde zwar sicher gelegentlich aus Spass etwas spielen, aber ich muss mich jetzt einfach mal von diesem Druck lösen, dem Gefühl, dass ich dies lernen und das üben muss. Meine Spieltechnik wird zwar arg darunter leiden, aber ich halte das für die bessere Alternative, als dass ich mich zum spielen zwinge und mir dann die Freude an diesem wundervollen Instrument vergeht.

Deshalb heisst’s jetzt im Band-Jargon:
Pipes Down….. wegtreten!

Damit ich’s nicht vergesse: Highland Cathedral

Kaum habe ich mich zu einer Pipe-Zwangspause entschieden, macht mich diese Tatsache schon wehmütig. Aber es gibt Zeiten des Kampfes und Zeiten des Rückzugs, Zeiten der Musik und Zeiten der Stille. Nun ist halt die Zeit gekommen, für den Rückzug in die Stille.

There is a land far from this distant shore
Where heather grows and Highland eagles soar
There is a land that will live ever more
Deep in my heart, my Bonnie Scotland

Though I serve so far away
I still see your dreams, cities and streams
I can’t wait until the day
When I’ll come home once more

And so Lord keep me from the harm of war
Through all its dangers and the battle’s roar
Keep me safe until I’m home once more
Home to my own in Bonnie Scotland

(Text von Terry Mechan 1998)

Regen und Gewitter im Orchester

Wow, sowas Irres habe ich ja noch nie gesehen, ein Orchester, das die Geräusche von Regen und Gewitter nachahmt. Unbedingt in Ruhe und laut genug bis zum Schluss ansehen, es lohnt sich…..

apropos Irre, das Musical Stomp ist ebenfalls eine Skurilität der besonderen Art, sehr empfehlenswert, ich hab das mal live gesehen, geeeeniiiiiiaaaaalllll……..

Das traurigste Liebeslied der Musikgeschichte

Heute guckte ich Popstars und da mussten ein paar Mädels “Nothing compares 2 u” von Sinéad O’Connor singen und heulten sich dabei fast die Seele aus dem Leib. Einmal mehr wurde mir bewusst, dass es wohl noch nie in der Geschichte der Musik ein Lied gab, dass den Schmerz verlorener Liebe so gefühlsintensiv umsetzt.

Noch heute erschüttert es mich jedesmal wenn ich es höre, nicht zuletzt, weil es viel in mir berührt und das ausdrückt, was auch ich immer wieder denke und fühle.

Nichts ist vergleichbar mit Dir, singt sie im Refrain, ich fühle mich so einsam ohne Dich, wie ein Vogel ohne Gesang -- oh wie ich diesen Gedanken doch kenne……..

It’s been seven hours and fifteen days
since you took your love away
I go out every night and sleep all day
since you took your love away
since you’ve been gone I can do whatever I want
I can see whomever I choose
I can eat my dinner in a fancy restaurant
but nothing
I said nothing can take away these blues,

’cause nothing compares
nothing compares to you

It’s been so lonely without you here
like a bird without a song
nothing can stop these lonely tears from falling
tell me baby where did I go wrong?
I could put my arms round every boy I see
but they’d only remind me of you
I went to the doctor guess what he told me
guess what he told me
he said girl you better try to have fun
no matter what you do
but he’s a fool

’cause nothing compares
nothing compares to you

All the flowers that you planted mother
in the backyard
all died when you went away
I know that living with you, baby, was sometimes hard
but I’m willing to give it another try

nothing compares
nothing compares to you

Jackson und Spears – als Stars noch Stars waren

Ich bin grad über ein Video gestolpert, bei dem mir fast die Luft weggeblieben ist, weil’s soooo gewaltig knistert. Michael Jackson war ein Superstar und ging den Bach runter. Britney Spears war ein Superstar und ging ebenfalls den Bach runter. Hier sieht man die Zwei in einer umwerfenden Duett und im Speziellen Britney glänzt hier mit einer erotischen Ausstrahlung, die wirklich phantastisch ist.

Übrigens, falls jemand einen Trick kennt, wie ich so aussehen und vorallem mich so bewegen kann oder vielleicht eine Fee kennt die mich in dieses Wesen dieses Videos verwandeln kann, ich würde mit der linken Hälfte meiner Seele dafür bezahlen ;-) …… oder weiss wenigstens jemand, wo ich dieses Kleid finde?

Dirty Diana

Wenn wir schon grad bei Jackson sind, hier noch mein Lieblingssong von ihm. Dirty Diana ist zwar nicht grad eine schmeichelnde Bezeichnung, nett formuliert könnte “Dirty” mit “Luder” übersetzen, aber erstens freut es mich einfach, namentlich angesungen zu werden und zweitens hat dieses Lied soviel Power, dass ich beim Hören richtige Energieschübe krieg.

Normalerweise bringe ich hier Lieder, weil ich mit den Texten oder Klängen etwas ausdrücken möchte. In diesem Fall kann ich mich mit dem Text nicht identifizieren. Diese Diana ist zwar ein begehrenswertes Weibsbild (soweit würd mir das ja noch zusagen) aber sie nimmt sich Männer sozusagen einfach für eine Nacht und spielt mit ihnen während in diesem Fall Jackson vor Begierde fast zergeht (was mir dann wiederum gefällt).

Michael bringt da mal wieder was durcheinander, es sind ja in der Regel die Jungs, die Mädels so benutzen, aber Michael war ja in Geschlechterfragen noch nie eine grosse Leuchte.

Wie dem auch sei, der Song ist genial und so wie Michael sich hier austobt……… ganz ehrlich……. ich möchte einmal in meinem Leben so begehrt werden ;--)

I’m waiting for my soulmate too

Wow, soeben kam das Lied “Soulmate” von Natasha Bedingfield im Radio, das ich nicht kannte, das mir aber trotzdem gleich durch Mark und Bein ging, vorallem wegen dem Text.
Vorallem finde ich es so zuckerüss und so passend, eine(n) Lebenspartner(in) Soulmate (Seelenverwandte) zu nennen.

Incompatible, it don’t matter though
‘cos someone’s bound to hear my cry
Speak out if you do
You’re not easy to find

Is it possible Mr. Loveable
Is already in my life?
Right in front of me
Or maybe you’re in disguise

Who doesn’t long for someone to hold
Who knows how to love you without being told
Somebody tell me why I’m on my own
If there’s a soulmate for everyone

Here we are again, circles never end
How do I find the perfect fit
There’s enough for everyone
But I’m still waiting in line

Who doesn’t long for someone to hold
Who knows how to love you without being told
Somebody tell me why I’m on my own
If there’s a soulmate for everyone

Most relationships seem so transitory
They’re all good but not the permanent one

Who doesn’t long for someone to hold
Who knows how to love you without being told
Somebody tell me why I’m on my own
If there’s a soulmate for everyone

(Natasha Bedingfield – Soulmate)

Pass auf was Du mich fragst, denn ich kann nicht “nein” sagen

Mit dem Titel dieses Beitrags endet das Lied “Good enough” von Evanescence. Sie hat ihr Herz hoffnungslos verloren, ist sie gut genug für ihn? Ich liebe diese Band und vorallem die Sängerin, sie geht mir immer wieder durch Mark und Bein.

Under your spell again
I can’t say no to you
crave my heart and its bleeding in your hand
I can’t say no to you

Shouldn’t have let you torture me so sweetly
now I can’t let go of this dream
I can’t breathe but I feel

Good enough
I feel good enough for you

Drink up sweet decadence
I can’t say no to you
and I’ve completely lost myself and I don’t mind
I can’t say no to you

Shouldn’t have let you conquer me completely
now I can’t let go of this dream
can’t believe that I feel

Good enough
I feel good enough
its been such a long time coming, but I feel good

and I’m still waiting for the rain to fall
pour real life down on me
cause I can’t hold on to anything this good
enough
am I good enough
for you to love me too?

so take care what you ask of me
cause I can’t say no

Ich werde Dich immer lieben

Über ein Jahr ist es her, seit sich unsere Wege trennten. Ich dachte, ich würde es überwinden, würde auch den grössten Verlust meines Lebens irgendwann verkraften -- könnte irgendwann vergessen, wie tief und allumfassend unsere Liebe war. Ich redete mir ein, dass ich irgendwann aufhören würde Dich zu lieben.

Aber es sind Tage wie diese, an denen ich mir eingestehen muss, dass meine Liebe nicht enden will, nie enden wird. Es sind solche Tage, an denen ich scheinbar ohne äusseren Grund zu weinen anfange und nicht mehr aufhören kann zu weinen, und traure um den Verlust meines höchsten Glücks.

Es sind Tränen wie diese, die wie Säure diese Worte in mein Herz ätzen:
I will always love you

Fassungslos blicke ich zurück, sehe nebenverhangen Deine Gestalt, höre Dein Lachen, spüre Deine Wärme, lasse mich erschüttern durch diese Liebe die alles zu übersteigen schien. Fassungslos sehe ich, wie diese Bilder zerbröckeln und in tausend Splitter zerspringen, von denen jeder sich in meine Seele gräbt. Bilder, die immer wieder aus dem Nichts auftauchen, um immer wieder erneut vor meinen Augen zu zerspringen.

Alles hat ein Ende -- fast alles -- nur die Tränen meiner Sehnsucht scheinen unerschöpflich. Ich wünsche Dir so sehr, dass Du Dein Glück findest, dass dein Weg Dich dahin führt, wo Deine Seele hingehört. Und wenn diese Tränen alles sind was mir von Dir bleibt, dann will ich wenigstens diese lieben -- bis ans Ende aller Zeit.

If I should stay,
I would only be in your way.
So I’ll go, but I know
I’ll think of you ev’ry step of the way.

And I will always love you.
I will always love you.
You, my darling you. Hmm.

Bittersweet memories
that is all I’m taking with me.
So, goodbye. Please, don’t cry.
We both know I’m not what you, you need.

And I will always love you.
I will always love you.

I hope life treats you kind
And I hope you have all you’ve dreamed of.
And I wish to you, joy and happiness.
But above all this, I wish you love.

And I will always love you.
I will always love you.
I will always love you.
I will always love you.
I will always love you.
I, I will always love you.

You, darling, I love you.
Ooh, I’ll always, I’ll always love you.

(Whitney Houston -- I will always love you)

Quadrat im Kreis

Hin und wieder stell’ ich fest,
dass ich nicht mehr lachen kann,
über Sachen die ich früher lustig fand.

Hin und wieder merk’ ich auch,
dass ich keine Menschen brauch’
und lieber ganz alleine bin.

Doch der Schmerz ist zuckersüss
und irgendwie auch so vertraut,
ich hab’ mich dran gewöhnt.
So fehlt zur letzten Konsequenz
einmal mehr das bisschen Mut
und die paradoxe Wut darüber
wird im Traum ertränkt
von der beschissenen Leichtigkeit des Scheins.

Hin und wieder wird mir klar,
dass alles anders geworden ist,
als es scheint, dass es früher einmal war.

Hin und wieder spüre ich,
dass ich die Sonne nicht mehr mag,
weil ich das helle Licht nicht mehr ertrag’.

Doch der Schmerz ist zuckersüss
und irgendwie auch so vertraut,
ich hab’ mich dran gewöhnt.
So fehlt zur letzten Konsequenz
einmal mehr das bisschen Mut
und die paradoxe Wut darüber
wird im Traum ertränkt
von der beschissenen Leichtigkeit des Scheins.

Wie ein Quadrat in einem Kreis,
eck’ ich immer wieder an,
obwohl ich doch schon lange weiss,
dass ich niemals ändern kann,
was sich niemals ändern wird,
weil das Schlechte immer bleibt
und doch die Sonne wieder scheint,
scheissegal was auch passiert.

Immer wieder stell ich fest,
dass das “hin und wieder” immer öfter “ständig” ist.

(WIZO -- Quadrat im Kreis)

Tanz der Vampire – Totale Finsternis

Mein Hang zu metaphorischen Bildern ist ja berüchtigt. Gerade wenn es um Gefühle geht, die irgendwie nicht in rationale Worte gefasst werden können, sind Liedertexte manchmal die letzte Möglichkeit, das Unaussprechliche auszusprechen. Dabei gibt es mir nicht im Geringsten zu denken, die in den Liedern vorkommenden Bilder meinen Gefühlen anzupassen. So geht’s mir auch mit diesem Lied, das schon mehrmals herhalten musste für Bilder und Gefühle in mir, die eigentlich nichts mit Vampiren zu tun haben.

In diesem Musical gehts um eine Frau, die sich so sehr von einem Vampir angezogen fühlt, dass sie sich ihm hingeben möchte, selbst wenn es ihr Untergang wäre. Dark Romance pur. In diesem Lied finde ich mich in letzter Zeit vorallem dann, wenn sich mir die Vorstellung einer Beziehung mit einem Mann aufdrängt. Etwas in mir sucht ihn, etwas fürchtet sich vor ihm oder viel mehr vor dem Unbekannten einer solchen Erfahrung. Auch die Sängerin dieses Liedes ist sich der Gefahr bewusst, auch sie fürchtet nicht nur ihr Herz sondern auch den Verstand zu verlieren und doch ist die Sehnsucht stärker.

Es sind Stellen wie “Manchmal in der Nacht bin ich so hilflos und wünsch mir es käm einer der mich führt und beschützt” und viel mehr “Manchmal in der Nacht kann ich es nicht mehr erwarten ich will endlich eine Frau sein und frei”, die mich tief in mir in einer Art und Weise berühren, dass mir grad erst Recht die Worte fehlen. Ich weiss nicht, was ich davon halten soll und ich weiss nicht, was ich dazu sagen sollte…… lassen wir also wieder mal Bilder sprechen………

Sei bereit….. Manchmal in der Nacht fühl ich mich einsam und traurig doch ich weiß nicht was mir fehlt
Sei bereit….. Manchmal in der Nacht hab ich fantastische Träume aber wenn ich aufwach quält mich die Angst
Sei bereit….. Manchmal in der Nacht lieg ich in Dunklen und warte doch worauf ich warte ist mir nicht klar
Sei bereit….. Manchmal in der Nacht spür ich die unwiderstehliche Versuchung einer dunklen Gefahr

Sei bereit Sternkind….. Ich hör eine Stimme die mich ruft
Sei bereit Sternkind….. Ich kann eine Stimme hörn…

Sei bereit….. Manchmal in der Nacht fühl ich die Macht eines Zaubers der mich unsichtbar berührt
Sei bereit….. Manchmal in der Nacht bin ich so hilflos und wünsch mir es käm einer der mich führt und beschützt
Sei bereit….. Manchmal in der Nacht kann ich es nicht mehr erwarten ich will endlich eine Frau sein und frei
Sei bereit….. Manchmal in der Nacht möcht ich Verbot’nes erleben und die Folgen sind mir ganz einerlei

Sei bereit Sternkind….. Ich hör eine Stimme die mich ruft
Sei bereit Sternkind….. Ich spür eine Sehnsucht die mich sucht…

Sich verliern heißt sich befrein
du wirst dich in mir erkennen
was du erträumst wird Wahrheit sein
nichts und niemand kann uns trennen
Tauch mit mir in die Dunkelheit ein
zwischen Abgrund und Schein
verbrennen wir die Zweifel und vergessen die Zeit
ich hüll dich ein in meinen Schatten und trag dich weit
du bist das Wunder das mit der Wirklichkeit versöhnt

Mein Herz ist Dynamit das einen Funken ersehnt

Ich bin zum Leben erwacht
die Ewigkeit beginnt heut Nacht
die Ewigkeit beginnt heut Nacht

Ich hab mich gesehnt danach mein Herz zu verliern
jetzt verlier ich fast den Verstand
Totale Finsternis, ein Meer von Gefühl und kein Land
Einmal dachte ich bricht Liebe den Bann
jetzt zerbricht sie gleich meine Welt
Totale Finsternis, ich falle und nichts was mich hält

Sei bereit….. Machmal in der Nacht denk ich ich sollte lieber fliehn vor dir solang ich es noch kann
Sei bereit….. Doch rufst du dann nach mir bin ich bereit dir blind zu folgen selbst zur Hölle würd ich fahren mit dir
Sei bereit….. Manchmal in der Nacht gäb ich mein Leben her für einen Augenblick in dem ich ganz dir gehör
Sei bereit….. Manchmal in der Nacht möcht ich so sein wie ich dich haben will und wenn ich mich selber zerstör

Sei bereit Sternkind….. Ich hör eine Stimme die mich ruft
Sei bereit Sternkind….. Ich spür eine Sehnsucht die mich sucht…



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