(t)-Girl Diana

Transsexualität – Tagebuch einer transsexuellen Frau

Transsexualität und Selbstvertrauen

Soeben habe ich einen grösseren Blogbeitrag über Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein von transsexuellen Menschen geschrieben und war hinundher gerissen, ob ich ihn hier oder im neuen Blog bringe. Thematisch gehört er noch hierhin, anderseits sind die einzelnen Aspekte des Beitrags hier schon thematisiert worden. Ich hab ihn dann doch im Neuen platziert und verweise deshalb hier nur darauf. Vorallem für Betroffene könnte der Text eine gute Stütze sein.

Transsexuell, selbstbewusst und stolz im Herz

Zürcher Obergericht: Kein Sterilisierungszwang für transsexuelle Menschen

Endlich – Das Zürcher Obergericht beendet den Sterilisierungszwang von transsexuellen Menschen. Zur Anerkennung des Geschlechts eines Menschen einen operativen Eingriff zu verlangen, verletze die körperliche Integrität der betroffenen Person. Damit folgt das Zürcher Obergericht faktisch den Bestimmungen der europäischen Menschenrechtskonventionen. Zum einem ist das ein Toröffner für die geschätzten 20% der transsexuellen Menschen, die eine genital-angleichende Operation nicht machen können oder wollen. Mehr als das ist es jedoch in meinen Augen ein Paradigmenwechsel, denn begründet wurde dieses Urteil mit den Worten:

Die Geschlechtszugehörigkeit eines Menschen bestimmt sich nicht allein nach seinen körperlichen Merkmalen, sondern nach seiner ganzen Persönlichkeit.

Diese Begründung zeigt ein Denken, das mir ganz neu scheint. Die Forschung der letzten Jahre hat klar gezeigt, dass Transsexualität biologische Ursachen hat, dass transsexuelle Menschen nicht den Wunsch haben, dem anderen Geschlecht anzugehören sondern dass transsexuelle Menschen in einem Körper leben, der ihrem eigenen – im Hirn festgelegten – Geschlecht entgegen gesetzt ist. Wir wissen, dass das Geschlecht weder allein durch Genitalien noch alleinbestimmend durch Chromosomen festgelegt wird, das Geschlecht ist ein Aspekt der Persönlichkeit und die Persönlichkeit eines Menschen liegt nicht in den Genitalien sondern im Kopf.

Und das – so habe ich den Eindruck – ist eine Denkweise, die nach einem Jahrhundert Psychopathologisierung erstmals dem gleicht, was Betroffene seit je her für sich in Anspruch nahmen.

Die Frage stellt sich nun auch hier, ob wie beim kürzlichen Fall des deutschen Transsexuellengesetzes nun die Macht der Gutachter umso grösser werden könnte. Das kann noch niemand sagen, weder beim deutschen TSG noch bei diesem Schweizer Grundsatzentscheid. Tatsache ist, dass die Gutachter nun das letzte Glied in der Kette sind, sie sind die alleinige Wache vor dem Tor der Anerkennung – entsprechend übervorsichtig könnten sie da werden und dementsprechend sind diese Sorgen wohl auch berechtigt.

Aber selbst wenn, wäre das nur ein Aufbäumen einer versinkenden alten Zeit, in der Menschen mit vom Geschlecht abweichenden Genitalien psychopathologisiert wurden und die Persönlichkeit des Menschen aufgrund eines Widerspruchs zu den Genitalien als gestört klassifiziert wurde. Mir scheint das wie der Beginn einer Ära, in der man der Persönlichkeit eines Menschen den gebührenden Respekt entgegenbringt, das Wesen ganzheitlich betrachtet und ihm damit das Recht auf Selbstbestimmung und Selbstentfaltung überlässt.

Das mag erst ein kleiner Anfang sein und es ist auch einmal mehr ärgerlich, dass im Tages-Anzeiger von Geschlechtsumwandlung und Wunschgeschlecht geschrieben wird – weit weg von dem worum es wirklich geht – aber es bleibt doch das Novum, dass man hier den transsexuellen Menschen erstmals als ganzheitliche Persönlichkeit wahrgenommen und qualifiziert hat. Das ist ein grosser Tag für uns, davon bin ich überzeugt.

TagesAnzeiger: Wann ist ein Mann … eine Frau?

Transgender-Network: Menschenrechte endlich auch für Schweizer Transmenschen

PS: bei der Gelegenheit habe ich beim Tagi eine neue Funktion entdeckt, links in einer Box. Man kann da mit einem Formular inhaltliche oder grammatikalische Fehler mitteilen. Ich war dann gleich mal so hilfsbereit und habe darauf hingewiesen, dass Ausdrücke wie “Geschlechtsumwandlung” nicht korrekt sind. Dass man das berücksichtigt und den Text ändert, wage ich aus Erfahrung zu bezweifeln, aber soll mir nie jemand kommen, ich hätte nix gesagt ;-)

Das Aufblühen der Hoffnung

Wenn es um meine Tochter geht, bin ich immer sehr zurückhaltend in meinem Tagebuch, weil ich hier eine fremde Intimitätsgrenze ausdehne. Es steht mir nicht zu, hier über sie zu schreiben, anderseits fühle ich mich verpflichtet, über mich zu schreiben. Dieser Spagat ist fast unmöglich. Deshalb schreibe ich nur selten über dieses Thema, obwohl es nur zu oft mein Herz durchdringt, das ist quasi das einzige Thema, in dem ich mich selber hier zensurieren. Und doch, das Wesentliche muss gesagt sein, weil auch dieses wohl schmerzhafteste Thema in den Prozess einer “Geschlechts-Transition” gehört. So will ich mich auch jetzt kurz fassen, kurz genug um zu verstehen.

In einigen Monaten wäre es ein Jahr her gewesen, dass meine Tochter mir mitteilen liess, dass sie nicht mehr zu mir kommen kann oder will. Das Drama für mich war nicht nur, dass ich sie so für eine unbestimmte Zeit verlieren würde, viel mehr lag das Problem darin, dass es mir den Schmerz vor Augen führte, den ich ihr auferlege. Dass sie den höchsten Preis für mein eigenes Überleben bezahlen muss, war unsäglich grausam. Ich liebe sie unvorstellbar und ich glaube, es geht ihr selber genauso. Und doch war die Belastung zu gross und unsere Wege trennten sich vorläufig.

Heute Abend kam sie zu Besuch, nach diesen vielen langen Monaten zum ersten Mal wieder – und es war sooooooo schön, so schön, dass es keine Worte gibt um das zu umschreiben. Zwei Stunden lang redeten wir miteinander, zusammen mit ihrer Mutter, nichts extrem tiefgehendes, aber doch genug um einander spürbar zu machen.

Ich erlebte sie nach dieser Zeit als ein viel fraulichers Mädel, ihr ging es wohl ähnlich. Ein wenig seltsam war es, weil dieses so erträumte und kaum erhoffte Glück nun erfüllt war, sie war wieder da, wenigstens für diesen Abend.

Vielleicht haben wir den Zugang zu einander wieder gefunden, ja das glaube ich wirklich. Nur dieses noch, dieser letzte Wunsch ans Schicksal – und ich kann wirklich sagen: Ich bin der glücklichste Mensch dieser Welt :-)

Transsexualität und die Schatten der Vergangenheit

Ich stehe an der Theke meines Stamm-Pubs und bestelle den letzten Drink, da höre ich eine Stimme neben mir die sagt: “ER hat vor mir bestellt”. Ich bin die einzige, die ausser ihm etwas bestellt hat, ich bin gemeint mit diesem “er”. Da ist er wieder, der Schatten meiner Vergangenheit, das Stigma das mir in roten Lettern auf die Stirn tätowiert ist, diese scheinbar so harmlosen zwei Buchstaben, die trotz aller Trivialität doch irgendwie schmerzen. Ich bezweifle, dass ich mich je daran gewöhnen werde und ich muss davon ausgehen, dass mich dieser Schatten den Rest meines Lebens verfolgt. Egal wie gut es mir geht, egal wie erfolgreich ich mein Leben bestreite, dieses “er” klebt an mir, für immer.

Dabei war es ein so schöner Abend, ich sass drei Stunde mit einer Freundin zusammen an einem Tischchen, zusammen mit einem netten Bekannten den sie mitbrachte, es war St. Patricks Day, ein guter Grund zum feiern, ein guter Grund das Leben zu geniessen. Das taten wir auch, wir plauderten, lachten, philosophierten, tranken und erfreuten uns an einem gemütlichen Beisammensein. Meine Bekannten aus dem Pub begrüssten mich wie immer liebevoll, gaben mir wie immer die Bestätigung, dass sie in mir die Frau wahrnehmen, die ich bin – und doch taucht immer wieder dieser Schatten auf – unerwartet, heimtückisch – und reisst wieder diese nie heilende Wunde auf.

Eigentlich unbedeutend, denn der Troll der es aussprach, ist mir nicht wirklich bekannt, seine Meinung kann mir egal sein, ist mir eigentlich auch egal – und doch trifft dieses “er” mit der Präzision eines vergifteten Pfeils, bohrt sich tief in mein Herz hinein, wenn auch nur für einen kurzen Moment, wie es bedeutungslose Dinge an sich haben, so tut es doch für diesen kurzen Moment weh, die Leinwand eines menschenwürdigen Lebens reisst für einen Moment auf…………

Es ist St. Patricks Day, Grund zu feiern, ich nehme meinen Gin Tonic, zahle meine Getränke weil eh gleich Torschluss ist, geh zurück an meinen Tisch und versuche zu vergessen, versuche zu ignorieren, dass dieser Albtraum nie wirklich zuende sein wird, versuche mich meines Lebens zu erfreuen, das Leben einer ungeachteten und trotzdem glücklichen Frau – missverstanden, aber sich selbst treu und frei – so frei, dass nicht mal Ignoranz sie ausbremsen könnte.

Nun, zwei Stunden später, liege ich auf dem Sofa und tippe vor mich hin, noch immer klafft dieses kleine Loch in meinem Herz, noch immer spüre ich den Stich, noch immer steht mir die Gewissheit vor Augen, dass es nie enden wird. Es wird immer Menschen geben, die mich nicht ernst nehmen, es wird immer wieder Verletzungen geben, der Schmerz wird mein Begleiter sein, bis ans Ende meiner Tage.

Aber genau das zeigt mir auch die Grösse meiner Seele, es wird zur Demonstration meiner Macht. Solche Situationen können mich nicht mehr brechen, mein Rückgrat bleibt gestreckt, meine Würde bewahrt, nicht weil man mir Würde zuspricht sondern weil ich sie in mir trage.

Den Weg der Meisten zu gehen ist leicht, das wusste schon Hermann Hesse zu berichten, unserer ist schwer, verdammt schwer. Und so bleibt es letztendlich Ausdruck meiner Grösse und Stärke, dass ich an all dem nicht zerbreche, mich nicht brechen lasse, dass ich meinen Weg gegangen bin, meinen Weg gehe und meinen Weg weiter gehen werde.

Keine Respektlosigkeit kann mir noch die Würde nehmen, weil meine Würde aus sich selbst entsteht. Kein Schmerz kann mich noch töten, weil das Leben mich hart genug gemacht hat um allen Widrigkeiten zu trotzen. Keine Beleidigung kann mich noch beschämen, weil ich allein schon deshalb stolz sein kann, weil ich all das zu ertragen vermag.

Weh tut’s trotzdem, immer wieder, mal mehr, mal weniger, aber der Schmerz bleibt Teil meines Weges, Teil meines Lebens. Doch dieses Leben ist es mir wert zu leiden, mag es auch manchmal noch so grausam sein, so sind die Wunden die immer wieder gerissen werden schlussendlich doch nur Mahnmale die mir zeigen, dass ich wahrhaftig mir treu bin – vielleicht unverstanden, vielleicht belächelt, aber wahrhaft ich selbst – was für ein Triumpf.

Hormontherapie auf Pflaster umgestellt

Endlich geht meine Hormontherapie in die richtige Richtung, meine Endokrinologin vom Unispital hat mir heute Pflaster verschrieben, die risikoreichere Pillenschluckerei hat also endlich ein Ende. Bei der meines Erachtens niedrigen Dosierung bin ich skeptisch, aber wir treffen uns in drei Monaten wieder und entscheiden dann ob die Dosis erhöht werden soll.

Alles in Allem hatten wir ein gutes Gespräch und ich bin mega froh um die neue Verabreichungsform, erstens weil sowohl das Thromboserisiko als auch die Leberberlastung deutlich höher ist bei Pillen und zweitens weil ich nun schon mehrfach von Betroffenen gesagt bekommen habe, dass die Hormonaufnahme über die Haut auch eine bessere Feminisierung mit sich bringt, ich könnte mir vorstellen dass das viel zu früh stagnierte Brustwachstum nochmal einen Schub bekommt.

preOp / postOp Dosierungen
Vor der genitalangleichenden Operation wurde ich ja mit Medis geradezu zugebombt, neben erstaunlich hohen 100mg Androcur als Testosteronblocker gab es 8mg Estradiol in Form von 4 Tabletten, nach der Operation wurde auf 2mg Estradiol umgestellt. Der Körper wird bei diesen Tabletten mit Östrogen geflutet, das die Leber belastet und der grösste Teil (ich glaub über 90%) gleich wieder rausgeflutet wird. Vom Körper wirklich aufgenommen wird nur ein kleiner Teil davon. Bei Pflastern oder Cremes geht das Östrogen hingegen nicht durch die Leber, belastet diese also nicht und wird permanent in kleinen Dosen abgegeben, so dass es vom Körper auch gut verwertet werden kann.

Pflaster statt Pillen
Seit heute nehme ich nun alle drei Tage ein Pflaster mit 50mcg Estradiol (Estradot 50). Das sollte mengenmässig in etwa einer Tablette mit 2mg Estradiol entsprechen, dürfte aber wie oben erwähnt eine bessere Wirkung haben, da bin ich nun gespannt, ob ich einen Unterschied merken werde. Aber auf jeden Fall lebe ich nun weniger riskanter, das gibt mir ein gutes Gefühl.

Tiefe Dosierung und dann schauen wir mal
Ich hätte gern eine höhere Dosis gehabt, aber die Endokrinologin vertrat den verständlichen Standpunkt, dass sie nicht zwei Veränderungen aufs Mal machen möchte, weil wir so eher sehen was etwas bewirkt oder verändert. Deshalb nehm ich nun die nächsten drei Monate diese tiefe Dosierung, von der die Endokrinologin glaubt es sollte reichen und dann treffen wir uns wieder und schauen aufgrund der Erfahrungen, ob eine Dosissteigerung Sinn macht.

Grapefruit als Turbo?
Apropos Steigerung, ich erzählte ihr, dass ich kürzlich ein Experiment gemacht habe und zwei Wochen lang täglich zwei Gläser Grapefruit Saft getrunken habe, weil ich von anderen Betroffenen erfahren habe, dass Grapefruit den Abbau des Östrogens im Körper verlangsamt. Damit erhöht sich die Wirkung der Östrogene, aber natürlich auch das Thromboserisiko, es ist als würde man höher dosieren, tut’s aber nicht wirklich. Als ich das ausprobierte, war das gelegentliche Kribbeln in der Brust deutlich spürbarer. Sie bestätigte mir dann, dass Grapefruit tatsächlich diese Wirkung hat. Aber fasst das jetzt bitte nicht als Aufforderung auf, vorallem wenn man eh schon hoch dosiert, darf man keinesfalls noch solche Verstärker nehmen. Aber ich finds eine spannende Alternative, Tiefdosierung mit Grapefruit-Turbo. Fürs Erste werde ich jetzt mal die Pflaster allein nehmen und falls sich da nichts spürbares tut, versuch ich es zusätzlich mit Fruchtkram, ich halt Euch auf dem Laufenden.

Progesteron?
Ausserdem sprachen wir nochmal über die Zugabe von Progesteron. An den meisten Orten werden transsexuelle Frauen nur mit Estradiol behandelt, weil man glaubt, Progesteron sei nur für “genetische Frauen” relevant. Mehrere Betroffene und einzelne Endokrinologen sehen das jedoch anders, sie vertreten den Standpunkt, Progesteron würde helfen, Estradiol in Estriol oder sowas umzuwandeln und erst das wird vom Körper gebraucht. Damit habe ich mich noch zuwenig auseinandergesetzt und kann mir da noch keine Meinung leisten. Aber trotz ihrer Skepsis zeigte sie sich offen, einerseits dürfe ich ihr gerne allfällige Studien zukommen lassen und anderseits könnte man evtl auch darüber reden, es zumindest mal zu probieren. Aber auch da gilt, dass so eine Veränderung nicht zusammen mit anderen Veränderungen gemacht werden. Ich werde also versuchen Infos zu sammeln und falls ich vom Nutzen genug überzeugt bin, werden wir mal schauen ob wir uns da doch mal ranwagen.

Genetische Frauen?
Beim Ausdruck “genetische Frauen” musste ich grinsen, ich hab mir das noch nie so überlegt, aber irgendwie gefällt mir der Ausdruck. Als ich ihr grinsend meine Verblüffung kundtat, sagte sie sinngemäss: na das ist ja auch das Einzige was Sie unterscheidet. Das klingt für mich wie: es gibt Frauen mit weiblicher Genetik und Frauen mit Männlicher, mehr als ein unpassendes und kaum benutztes Y-Chromosom unterscheidet mich nicht von jeder anderen Frau. Zumindest ihre dahinterliegende Sichtweise gefiel mir :-)

Fristenlösung und unterlassene Hilfeleistung
Dann sprachen wir noch über das was ich den Kompetenzzentren als “unterlassene Hilfeleistung” vorwerfe, dass man transsexuelle Menschen erst ein Jahr lang ohne Hormone den zynisch “Alltagstest” genannten Erlebnisalbtraum durchlaufen lässt, bis man dann von heute auf morgen mit der Volldröhnung gesegnet wird. Ich sagte ihr, dass ich es für sinnvoller halte, früher und tiefer dosiert anzufangen und dann zu steigern. Einerseits werden Betroffene so nicht völlig liegen gelassen in dieser Alltagstest-Zeit, profitieren von ersten Verweiblichungen des Äusseren und können auch schon früh spüren, was in ihnen abgeht. Ob man den Wechsel des Hormonsystems als einem entsprechend empfindet, ist für mich eines der deutlichsten Anzeichen die für eine Diagnose von “Transsexualismus” sprechen.

Das brachte uns auf das Thema Alltagstest und Fristenlösung und sie sagte wie bereits der Chef der Psychologieabteilung, dass sie sich da stark im bewegen sind. Das ist sehr erfreulich, erstaunt mich aber doch insofern, weil ich vom Outing bis zur Endokrinologie genau ein Jahr brauchte, also den vollen Umfang dessen was in diesen Behandlungsstandards vorgebetet wird. Nur bei der Anmeldung für die Operation bekam ich einen Teil der Zeit “geschenkt”, aber Hormone gabs ein Jahr lang nicht – jedenfalls nicht von dort.

Schluss mit Informations-Verweigerung
Und das brauchte uns zum letzten Thema, in dem sie zu meiner Überraschung ganz meiner Meinung war. Es darf nicht sein, dass jemand wie ich selber Hormone besorgt und nicht mal ein informatives Gespräch mit der Endokrinologie bekommt. Da fehlte auch ihr jegliches Verständnis, sie ist der Ansicht, dass man klar unterscheiden muss zwischen dem Abgeben eines Rezepts und der Information. Für ein Rezept muss sie die vorher gemachte Diagnose haben, aber wenn jemand wie so Manche selber Hormone bestellt, weil man ja keine bekommt dort, muss zumindest möglich sein, dass man aufgeklärt wird. Nicht so wie es bei mir gelaufen ist. Ein Jahr lang nahm ich selber Hormone, berichtete auch monatlich in der Psychologiestunde was ich wieviel nehme, sagte auch dass ich Diane-35 nehme, alles wird aufgeschrieben und weggeschlossen und ein Jahr später geh ich zur Endokrinologie und die verdreht die Augten und sagt: Ne nicht Diane-35, die hat das höchste Thromboserisiko, gerade Sie als Raucherin hätten die nicht nehmen dürfen. Sowas muss vermieden werden und die Endokrinologin sagte, sie würde das mit den Verantwortlichen besprechen und sich dafür einsetzen, dass Infogespräche unabhängig von erteilten Diagnosen möglich sind.

Fazit
Langer Rede kurzer Sinn, ich kann meine Hormone endlich in vernünftiger Form zu mir nehmen und bekam wieder mal Ausblicke auf positive Veränderungen am Unispital. Was mir auffällt, ist dass man dort freundlich und verständlich vorgebrachte konstruktive Kritik ebenso freundlich entgegen nimmt. Ob es sich auf zukünftige Behandlungen auswirkt, wird sich zeigen, aber bisher habe ich den Eindruck, dass man eingebrachte Argumente doch ernst nimmt. Ich bin gespannt, wie sich die Behandlungsmuster am Unispital in den nächsten Jahren verändern. Umso wichtiger ist es, dass auch Betroffene wie ich sich vor Ort äussern und ihre Erfahrungen teilen.

Personenstandsänderung und 2. Op-Termin

Heute hatte ich so einiges vor und ahnte schon, dass es eine stressige Herumstöcklerei gibt, aber wie exzessiv das Ganze wird, hat mich dann doch überrascht. Nicht überrascht hat mich, dass ich nicht alle gesteckten Ziele erreichte, ich kenn das Drama im Behördendschungel ja langsam. Also mal alles der Reihe nach……….

Gespräch mit dem Chirurgen
Auf dem Weg ins UniSpital machte ich als Erstes einen Satz Passfotos, weil ich vorhatte, anschliessend meine Personenstandsänderung beim Bezirksgericht abstempeln zu lassen und dann gleich beim Einwohneramt den neuen Ausweis bestellen wollte. Am UniSpital angekommen war dann wirklich mein Chirurg da und nicht die letzten Male jemand der keine Ahnung hat. Er schaute sich alles an, war soweit zufrieden und wir planten den Termin für die Korrektur-Op auf Mitte Mai, das muss aber erst noch von der Disposition offiziell bestätigt werden (das sind die Knalltüten die damals den Op-Termin verschleppt hatten). Die Korrektur-Op wird wie erwartet eine eher harmlose Sache, drei bis vier Tage Spitalaufenthalt sollten reichen und danach bin ich fast sofort wieder arbeitsfähig.

Sanitäre Anlagen defekt
Aber einen Wermutstropfen gabs doch noch, die Harnröhre ist wirklich in bedenklichem Zustand und er wird die bei der Gelegenheit nochmal zersäbeln. Das bedeutet nicht nur, dass es doch etwas mehr zu tun gibt und etwas länger zum verheilen braucht, es bedeutet vorallem auch, dass ich zwei Wochen lang wieder einen Katheter drin hab. Öhm, ich kann nach ner Woche wieder ackern, hab aber zwei Wochen einen Katheter drin? Ja das wird ja spassig, mit Katheter ackern gehn, ich freu mich jetzt schon drauf *seufz*. Aber beklagen will ich mich nicht, es hätte soviel schief gehen können, dass ich das locker noch in Kauf nehme. Falls der Termin auf Mitte Mai klappt, werde ich auch bis Mitte Juni wieder topfit sein für unsere zweiwöchigen Sommerferien :-)

Den Gynäkologie-Quatsch brauch ich echt nicht
Beim Untersuch meiner Genitalregion hatte mein Chirurg dann noch die lustige Idee, den Innenraum zu erkunden. Als er eine Gleitcreme hervorzauberte, dürfte mein Gesichtsausdruck wohl eher eigenwillig gewirkt haben, aber der dürfte nichts sein im Vergleich zu dem Gesichtsausdruck den ich bekam, als er seinen Finger…………… ne also echt………. mal wieder typisch Jungs, kein Vorspiel, keine Stimmungsmache, einfach plöpp und rein damit. Das lustige Geräusch das ich unfreiwillig von mir gab bewegte ihn dann zur Frage ob es weh tue. Ich verkniff mir dann eine Antwort im Stil von: “Nein ich geb immer Grunz- und Pfeifflaute von mir wenn mich jemand pfählt”. Meine Begeisterung hält sich ja schon arg in Grenzen, wenn ich das selber tun muss, aber wenn das ein Anderer macht, selbst wenn er wie mein Chirurg recht feinfühlig ist – ne das muss echt nicht sein *schauder*. Aber man müsste meinen Gesichtsausdruck in so nem Moment echt mal fotografieren, das wär der Lacher des Jahres, wenn die Augen aus den Höhlen treten ;-)

Kurz entschlossenes Schuhe-einsammeln
Darauf stöckelte ich wieder zum Bahnhof, sah meinem Zug zu wie er davon fuhr und nutzte die 15 Minuten um kurz in den Schuhladen zu gehen, höhö. Ich brauch ja dringend weisse Pumps – naja, hab in so kurzer Zeit keine gefunden, aber dafür kamen ein paar braune Pumps aus Wildleder und ein paar schwarze Pumps mit. Erstaunlich, ich brauch 10 Minuten für 2 Paar Schuhe, mit sowas könnte ich echt bei Wetten-dass auftreten. Wenn’s um Schuhe und Kleider geht, habe ich sehr genaue Vorstellungen was mir gefällt, da reicht ein kurzes Durchlaufen und ich seh sofort wo mein Kram rumliegt. Ich mag ja die klassischen Pumps, idealerweise mit ca 6cm Absatzhöhe für den Alltag. Die finde ich zielsicher wie Amors Pfeil, steck n’Fuss rein und weiss ob’s meine sind.

Verkehrsmittel-Spass
So fuhr ich dann nachhause, wollte auf den Bus, aber der hätte wieder 20 Minuten auf sich warten lassen und da dort weit und breit keine Schuhläden waren, habe ich mir mal ein Taxi gegönnt, das mich für 20 Franken ins Nachbardorf spedierte und vor dem Bezirksgericht ablud. Die Reiserei war echt vielfältig, an den Bahnhof laufen, mit dem Zug nach Zürich, mit dem Tram ans Unispital, mit demselben zurück an den Bahnhof, mit dem Zug nachhause, mit dem Taxi ans Gericht – und dann wärs weiter gegangen mit dem Bus zurück an den Bahnhof, dann mit dem Bus zum Einwohneramt, dann mit demselben zurück zum Bahnhof, dann zur Arbeit stöckeln……. aber es kam natürlich anders – denn der Behördenwahn wartete auf mich.

Überraschungsbesuch beim Bezirksgericht
Mit verzücktem Gesichtsausdruck betrat ich das Bezirksgericht und erklärte der Dame am Empfang, dass ich mein Gerichtsurteil betreffend Personenstandsänderung abstempeln lassen möchte, weil ja die 30 Tage Einsprachefrist vorbei sei. Ihr erinnert Euch, die Einsprachefrist bei der nur ich Einspracherecht habe, 30 Tage warten ob ich nicht Einsprache erhebe – sowas beklopptes. Aber das kann man noch toppen, echt wahr. Denn die Gute schaute sich das an und sagte dann: “oh da sind Sie noch zu früh, die Frist ist noch nicht abgelaufen”. Ich erklärte dann klugscheisserisch aber freundlich, dass das Urteil vom 8. Februar!!! am 22. Februar abgeschickt wurde (warum erst dann wird ein ewiges Rätsel bleiben) und nun am 25. März somit 30 Tage rum seien, denn die Frist gilt ab Empfang des Urteils. Was dann kam war der Hammer, denn die freundliche Dame erklärte mir, dass sie eben nach diesen 30-Tage Fristen noch eine zusätzliche 10-Tage Sicherheitsfrist hätten. Hä? Der Gerichtsschreiber sagte mir damals am Telefon, ich soll nach Ablauf der Frist am besten vorbeikommen, das ginge am schnellsten, von Sicherheitsfristen sagte er nichts.

Nun war Kreativität gefragt. Ich guckte sie an wie eine geprügelte Hündin, breitete mein Entsetzen in bunten Gesichtsausdrücken aus, erklärte dass ich wirklich dringend den Ausweis brauche weil ich kaum noch über die Grenze komme mit dem Alten und wies nochmal darauf hin, dass ja gar niemand einspracheberechtigt sei ausser ich selbst und dass ich mir ziemlich sicher bin, dass ich keine Einsprache mehr machen werde. Sie zeigte sich verständnisvoll und so ging das Rössleinspiel los. Sie klärte telefonisch ab ob wir da was machen könnten, dann durfte ich in den oberen Stock und dort warten, dann kam wieder eine Gerichtsdame und hörte sich alles an und sagte sie würde das abklären, ich wartete weiter und nach längerem hinundher sagte sie dann, sie könnten das Ganze abkürzen, wenn ich unterschreibe, dass ich auf mein Einspracherecht verzichte. Moment mal, sagt bloss ich hätte das schon vor einem Monat tun können? Jedenfalls klappte das dann irgendwann, ich unterschrieb das nun abgestempelte Gerichtsurteil und zog glücklich vondannen – mit Ziel Einwohneramt.

Gerichtsfrau jagt mir hinterher
Um nicht noch mehr Zeit zu verlieren, wollte ich mir nochmal ein Taxi bestellen, aber die waren ausgebucht und so ging ich auf die lange Suche nach einer Bushaltestelle (das Gericht ist völlig in der Pampa draussen). Dort angekommen, durfte ich wieder 20 Minuten warten (ich glaub die machen das absichtlich) und während ich so wartete, rannte mir plötzlich die Gerichtsfrau entgegen, die ist mir tatsächlich mit dem Auto nachgejagt. Es sei was blödes passiert, ihre Assistentin oder was weiss ich wer hätte vergessen den Wisch zu kopieren, sie bräuchte ihn wieder. Joh iss klaaaaar, ich geb den jetzt wieder zurück, bin ich denn bekloppt? Aber sie versprach mir, dass ich den morgen wieder im Briefkasten hätte und weil ich so n’braves Mädel bin, gab ich ihn zurück, wenn auch schweren Herzens. Das mit dem Einwohneramt war somit verschoben, also ab zur Arbeit.

Jungs unterhalten an der Bushaltestelle
Während ich dann weiter auf dem Bus wartete, kam ich wieder zu vertieften philosophischen Erkenntnissen über die Spezies Mann: Wenn eine Blondine Mitte März in Rock, T-Shirt und Stiefeln und ohne Jacke 20 Minuten lang an einer sonnigen Bushaltestelle steht, wirkt sich das sehr negativ auf den Verkehrsfluss aus – ist mir heute aufgefallen, echt – gefühlte 90% aller männlichen Autofahrer sind fast aus dem Fenster gefallen beim Vorbeifahren. Dieser pawlow’sche Effekt ist einfach zu witzig, steh im Rock an ne Strasse und die Jungs brechen sich beim Vorbeifahren fast das Genick. Ehrlich gesagt, ich mag das, bin gespannt wann ich so zum ersten Mal einen Auffahrunfall verursache, ich werd dann hier stolz darüber berichten ;-)

Es sei noch erwähnt, dass ich heute nicht so extrem angezogen war wie gestern, da hätt ich’s ja noch verstanden, mein Outfit entsprach fast genau diesem Bild in diesem Blogbeitrag, nur dass ich anstelle dieses Rollkragen-Pullovers ein Langarm-Shirt in einer ähnlichen Farbe anhatte. Soooo kurz ist der Rock ja nun wirklich nicht, aber es reichte vollkommen um Aufmerksamkeit in grösserem Stil zu erregen.

Am Montag geht’s weiter
Tja und so kam ich dann halt um ein Uhr in der Firma an, ohne abgestempeltes Gerichtsurteil und ohne bestellten Ausweis, aber immerhin mit zwei paar neuen Schuhen. Nun werde ich also am Montag Morgen voller Begeisterung erneut durch die Welt tingeln und bin sowas von gespannt, was das Einwohneramt noch für Spässe auf Lager haben. Irgendwas werden die sicher noch bieten können, ein paar fehlende Stempel, fehlende Computereinträge, fehlende Gehirnamputation, was weiss ich, ich lass mich überraschen, wie immer – mehr dann also nächste Woche.

UPDATE: Ich dreh langsam komplett durch, echt. Ich war heute morgen auf der Einwohnerkontrolle und lief einmal mehr ins Leere. Das Gericht müsse erst noch ein kantonales Wasweissich informieren und die müssten dann das Zivilstandsamt informieren und die müssen dann das Einwohneramt informieren und die würden mich dann informieren, dass ich die ID nun bestellen kann. Die sind doch alle komplett wahnsinnig, also echt *fauch*. Hab jetzt nochmal mit dem Bezirksgericht telefoniert, dort wusste man glaub auch nicht so Recht was zu tun ist, aber er wird dieses kantonale Dings diese Woche informieren. Falls ich meinen Ausweis noch vor meiner Pensionierung bekomme, werde ich ein Fest veranstalten :-(

Transsexualität ohne Menschenrechte?

In meinem neuen Tagebuch habe ich einen Beitrag geschrieben, der auch hierhin gehören würde, deshalb verweise ich hier kurz auf diesen Beitrag:
Entrechtete Transsexuelle – wer bestimmt das Geschlecht?

Und wenn wir schon bei Kurzmeldungen sind, heute kommt auf VOX um 23.10 Uhr wieder die Stern-TV Reportage die schon öfters ausgestrahlt wurde. Der Ankündigungstext ist wie auch der moderierte Teil der Sendung gewohnt transphob, aber die dargestellten Betroffenen sind sehr sympathisch, vorallem Lukas und seine Tochter fand ich sehr berührend.<
Früher Mama, heute Papa! – Wenn Eltern das Geschlecht wechseln
Und für diejenigen die es noch nicht kapiert haben, transsexuelle Menschen wechseln ihr Geschlecht nicht, so etwas passiert nur in der gestörten Fantasie von Journalisten und Sexologen ;-)

Sind eigentlich alle komplett gestört?

Langsam aber sicher dreh ich echt durch, mein Leben ist seit zwei Jahren wie eine BestOf-Sendung einer Pannenshow, es läuft einfach alles, wirklich alles nicht so wie es sollte, man könnte meinen, ich hätte nur mit komplett gestörten Menschen zu tun.

Für diejenigen, die meinen Nachtrag im letzten Blogbeitrag nicht mehr gelesen haben, sei noch kurz erwähnt, dass ich zwar jetzt ein rechtskräftiges Gerichtsurteil habe für die Personenstandsänderung, aber trotzdem keinen Ausweis bestellen kann, weil……. das Gericht nun den Kanton informieren muss, der dann das Zivilstandsamt informieren muss, das dann das Einwohneramt informieren muss, damit die dann mich informieren werden, dass ich nun den Ausweis bestellen kann. Wie bekloppt ist das denn?

Aber das Leben als transsexuelle Frau bietet noch viel mehr Spass und Originalität. Letzte Woche war ich ja beim Chirurg, unter Anderem um meinen Termin für die Korrektur-Op abzumachen. Ich erklärte, dass ich an Ostern weg bin und ab Mitte Juni zwei Wochen in den Ferien. Da meine Harnröhre langsam bedenkliche Leistungswerte aufweist und ich echt nicht sicher bin, ob nicht doch demnächst mal alles dicht ist, war er auch der Meinung, wir sollten lieber vorwärts machen. Er würde mich per Mitte Mai anmelden, aber er selbst dürfe keine Termine abmachen, das müsse die Disposition. Ihr erinnert Euch, diese Disposition, die letztes Jahr meine GaOp um einige Monate verschleppt hatte. Man glaubt es nicht, aber heute bekam ich den schriftlichen Termin – für den 20. Juni *urks*.

Sag mir mal jemand, reden die dort überhaupt miteinander oder werfen die sich nur Spickzettel zu, sind die alle autistisch oder sonst sozial beeinträchtigt? Ich versteh’s echt nicht, aber seit zwei Jahren erleb ich einen Scheiss nach dem Anderen dort und es läuft immer darauf hinaus, dass diese Leute offenbar nicht miteinander reden, was man von einem Kompetenzzentrum ja erwarten müsste und dass man Leute wie mich ganz einfach nicht ernst nimmt.

Nun kann ich morgen dort anrufen und einen neuen Termin beantragen, der wird dann natürlich noch später sein, zwischenzeitlich kann ich mir ja selber ein Loch in die Blase stechen und mir selber einen Katheter basteln, sonst kümmert sich ja eh niemand drum. Was für ein Irrenhaus, diese Welt, also echt………..

UPDATE: heute habe ich die Dispo angerufen und als ich sagte, ich hätte ja gesagt dass ich ab Mitte Juni nicht da bin, antwortete sie (ernsthaft): Wissen Sie, solche Informationen werden mir nicht mitgeteilt, ich bekomme nur den “Wunschtermin”. Warum ich dann überhaupt mit diesen Leuten dort rede ist mir nicht klar, falls ich mal wieder eine wichtige Information habe, werde ich sie in eine beliebige Kloschüssel schreien, das scheint mir angebrachter. Dass ich dann am Telefon wieder in männlicher Anrede verabschiedet wurde, obwohl die Anmeldung auf Diana lautet, nötigte mir dann nur noch ein zynisches Lächeln ab, ich kenn den Quatsch ja langsam. Jedenfalls kriege ich nun einen neuen Termin, vermutlich direkt nach den Ferien. Hoffen wir, dass ich bis dahin nicht harnröhrenbedingt explodiert bin.

UPDATE 5. April: diesmal hat’s geklappt mit dem Termin und das sogar perfekt, ich kann am Montag den 27. Juni um Zwölf eintreten, an dem Morgen fliegt Juliet um 9 Uhr zurück nachhause, nach zwei Wochen Sommerferien hier. Boah werd ich ausgeruht und putzmunter sein an der nächsten Op. Die Op selbst findet am Folgetag den 28. Juni statt – wir lesen uns dann wieder im GaOp-Tagebuch ;-)



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