Erstes Knuddelweekend mit Juliet
Regelmässige LeserInnen erinnern sich. Es war vor ein paar Monaten, als Juliet dieses Blog heimsuchte und seit da um die tausend Kommentare hier deponierte und sich manchmal aufführte wie eine Vandalin und sogar meine Blogwände einriss. Es entstand eine wunderschöne Freundschaft zwischen uns und nach ein paar hundert Kommentaren, unzähligen Diskussionen und noch mehr Gelächter kamen wir zum Schluss, dass wir uns endlich mal treffen müssen.
So lud ich sie dann zum “Ersten Luderweekend” in die Schweiz ein und wir verbrachten ein verrücktes Wochenende, an dem wir in drei Nächten insgesamt 10.5 Stunden schliefen. Den Rest der Zeit redeten und lachten wir als ob’s keine Welt da draussen gäbe. Als Juliet dann wieder ging, stellte ich mit Verblüffung fest, dass sich irgend etwas verändert hatte. Diese “gute Freundin” war mir so ans Herz gewachsen, dass in mir ein Feuerwerk von Gefühlen emporstieg.
Seit diesem Wochenende hat sich vieles geändert. Juliet kaufte sich eine Flatrate in die Schweiz und seit da telefonieren wir fast täglich und wenn wir telefonieren, dann meist bis mein Akku aufgibt, also gute zwei Stunden. Von Tag zu Tag wurden wir uns vertrauter und mit der Zeit nahmen unsere Gefühle Ausmasse an, die den Verstand in Schutt und Asche legten. Ok viel Verstand hatten wir beide eh nicht, wir sind viel zu bekloppt dafür, aber auch das bischen Restverstand schmolz irgendwann dahin und wir waren uns schlussendlich trotz rund tausend Kilometer Distanz näher, als die meisten Menschen es je sein werden.
Tja so kams wie es kommen musste und wir machten wider aller Vernunft wieder ab, diesmal geh ich von Freitag bis Montag zu ihr nach Bremen und seit Wochen freuen wir uns wie Osterhasen und mit jedem Tag nimmt die Aufregung zu. Und die letzten Tage sind wir glaub beide total aus dem Häuschen und könnens nicht mehr erwarten, bis wir uns endlich wieder sehen. Denn vieles hat sich zwischen uns verändert und es ist zu befürchten, dass wir diesmal etwas weniger zu reden haben -- nicht weil wir uns nix zu sagen hätten, sondern weil wir uns sooooooo lieb haben, dass wir vor lauter Knuddeln nicht mehr ständig zum quatschen kommen.
Voraussichtlich wird man von mir also nix mehr lesen bis am Dienstag, weil ich ohne meine Arme nicht tippen kann und die müssen sich an mein Herzkäferchen klammern. Also darf ich einmal mehr androhen äh ankündigen, dass die StammleserInnen unter Euch sich am besten mit viel Bier und Popcorn eindecken, ich glaub nächste Woche gibts hier so einiges zu berichten.
Und damit Ihr Euch ungefähr ein Bild machen könnt, wie ich mich aufführen werde wenn ich endlich bei ihr bin, etwa so stell ich mir das vor -- wobei ich wohl das Äffchen sein dürfte ;-)
Und wenn die Zeit mich zu Dir führt
will ich in Dir verweilen
in Deinen Augen bleiben
warten auf den Sonnenuntergang